Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Vetternwirtschaft in Hohen Neuendorf?
Lokales Oberhavel Vetternwirtschaft in Hohen Neuendorf?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:23 18.12.2015
Der Wahlkampf im November in Hohen Neuendorf. Quelle: Robert Roeske
Anzeige
Hohen Neuendorf

„8 Jahre Vetternwirtschaft sind genug“ – eine Karte mit dieser Aufschrift war vor der Bürgermeisterstichwahl in Hohen Neuendorf am 29. November verteilt worden. Besorgt meldete sich dazu Hans-Wolfgang Würdisch in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend zu Wort und bat um Aufklärung. Denn entweder Bürgermeister Klaus-Dieter Hartung (Die Linke) oder Herausforderer und Wahlsieger Steffen Apelt (CDU) müssen somit „strafrechtlich auffällig“ geworden sein – „entweder durch Lügen und Verleumdung oder durch Bevorteilen und Vetternwirtschaft“. So oder so müsse der Sachverhalt untersucht werden, sagt der Einwohner: „Nichts ist schlimmer, als wenn diese bisher nicht unterlegten justiziablen Hinweise durch die Stadt wabern.“

Würdisch hatte in die Runde der Stadtverordneten gefragt, wer Detailkenntnisse von dieser Vetternwirtschaft habe. „Keiner hat etwas gesagt. Das ist eigenartig“, resümiert er. Als sich niemand meldete, übergab er einen Fragenkatalog zum Vorwurf an Vorsteher Raimund Weiland (CDU). Im Interesse der Bürger erwarte er, dass Antworten in der Sitzung am 28. Januar vorliegen und behandelt werden. Weder Hartung noch Apelt wollten sich auf MAZ-Nachfrage zu diesem Sachverhalt äußern.

Von Helge Treichel

Insgesamt rund 150 Asylbewerber leben derzeit in Birkenwerder. Seit August kümmert sich Initiative „Willkommen in Birkenwerder“ mit aktuell rund 200 Helfern um die Geflüchteten. Obwohl die Freiwilligen mitunter an ihre Grenzen kommen, zieht Hiram Villalobos von der Koordinierungsgruppe eine positive Bilanz der vergangenen Wochen.

18.12.2015
Oberhavel Leader in der Warteschleife - Frustration an der Basis

Leader-Akteure in Oberhavel und der Uckermark klagen über Investitionsstau und bürokratische Hürden. Seit zwei Jahren fließt kein Geld in die ländliche Regionen, weil sich die Richtlinien für das EU-Förderprogramm geändert haben. Private und kommunale Investoren verlieren langsam die Geduld.

21.12.2015
Oberhavel Tagespflege in alter Liebenwalder Poliklinik - Versorgungslücke geschlossen

In die ehemalige Liebenwalder Poliklinik zieht die Tagespflege „Am Park“ ein. Mit der Übergabe der Räumlichkeiten im Erdgeschoss sind die Rekonstruktionsarbeiten in dem Gebäude an der Zehdenicker Straße nun abgeschlossen.

21.12.2015
Anzeige