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Künftig könnte seltener gekehrt werden

Hennigsdorfer Straßendienst Künftig könnte seltener gekehrt werden

Die Mitglieder des Hauptausschusses haben einem Änderungsantrag der Straßenreinigungssatzung zugestimmt, nach dem künftig statt bislang vier nur noch alle sechs Wochen gekehrt werden. Doch ob das überhaupt Gebühren spart, ist noch unklar.

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Straßen könnten seltener gereinigt werden.

Quelle: Foto:Archiv

Hennigsdorf. Wenn es nach den Mitgliedern des Hauptausschusses geht, könnten Straßen, Gehwege und Grünstreifen demnächst nur noch alle sechs Wochen – statt bisher vier – gereinigt werden. Dafür stimmte die Mehrheit im Ausschuss. Eingebracht hatte den Änderungsantrag zur Straßenreinigungssatzung die CDU/FDP-Fraktion. Ziel ist es, Gebühren für Stadt und Anlieger zu sparen. Zudem, so heißt es im Antrag, werde auch weiter der gute Standard der Sauberkeit und Gepflegtheit der Stadt gewahrt.

Weiterhin sieht der Antrag die Klarstellungen vor, dass Laub unverzüglich zu beseitigen ist, wenn es eine Gefährdung des Verkehrs darstelle. Zudem dürfe Laub, das auf Grundstücken anfällt, nicht auf den Straßenraum gebracht werden. Außerdem legt die Änderungssatzung genau fest, dass Gehwege mit einer Breite von weniger als 1,50 Meter vollständig, breitere Gehwege indes nur in einer Breite von 1,50 Meter von Schnee und Eis freizuhalten sind.

Diskussionen gab es um den größeren Reinigungszyklus. Dirk Asmus von der Verwaltung erklärte, man habe im Zentrum getestet, wo ohnehin fast jeden Tag gereinigt wird. Hier wurde statt an sechs Tagen an vier Tagen in der Woche gekehrt. „Dabei hatten wir einen höheren Aufwand, weil mehr Handreinigung gemacht werden musste. Dabei ist kein ökonomischer Vorteil entstanden.“ Asmus glaube zudem nicht, dass etwa in Berliner oder Hauptstraße ein sechswöchiger Zyklus reiche. Bei weniger frequentierten Straßen könne das hingegen anders sein.

Ein Kompromiss könnte sein, dass einige Straßen im Rahmen eines Pilotprojekts 2016 im längeren Zyklus gereinigt werden, um zu sehen, ob sich das bewährt. Darüber entscheiden die Stadtverordneten am 4. November.

Von Marco Paetzel

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