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Künstlerische Gegensätze

Oranienburg Künstlerische Gegensätze

Am Sonnabend, 22. April, beginnt um 11 Uhr mit einer Vernissage im Oranienwerk der 3. Artroom des Vereins Kunstraum-Oranienwerk. 38 Künsterinnen und Künstler stellen ihre Arbeiten zum Thema „Gegensätze“ bis zum 20. Mai aus.

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Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. Im frisch renovierten Ausstellungssaal des Oranienwerkes herrscht Trubel und Stimmengewirr. Die Künstler des Vereins Kunstraum-Oranienwerk hängen ihre Bilder auf: an den Wänden mit Industriehallencharme, in den vorbereiteten Kojen. Alles soll seinen richtigen Platz bis zum morgigen Sonnabend finden. Denn am 22. April um 11 Uhr öffnet mit einer Vernissage die Ausstellung „Gegensätze“ ihre Türen.

Bis zum 20. Mai sind die Arbeiten von insgesamt 38 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Oberhavel und Berlin zu sehen, die dem Verein, der sich 2015 gegründet hatte, angehören. Sie haben sich mit dem Thema „Gegensätze“ auseinandergesetzt oder passende Arbeiten dazu herausgesucht. Es ist der mittlerweile „3. Artroom“, der Künstler vereint und Kunstinteressierte einlädt. Die Ausstellung ist dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr und am Wochenende von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Neben der Exposition bietet der „Artroom 2017“ auch spannende Lesungen an. Am morgigen Eröffnungstag liest um 13 Uhr die Schauspielerin und Autorin Blanche Kommerell, am 13. Mai ab 16 Uhr Erika Balke und am 14. Mai ab 17 Uhr und am 20. Mai ab 16 Uhr Elke E.Ring.

Zudem gibt es „Kunst zum Anfassen“: Am Montag, 24., und Dienstag, 25. April, jeweils ab 16 Uhr leitet Magdalena Gewies Arbeiten mit Speckstein an. Hier kann jeder selbst kreativ sein. Mit den Künstlerinnen Uta Dallmann-Var, Christine Moritz und Ulla Kielczynski gibt es ebenfalls „Kunst zum Anfassen“ am 28. April von 11 bis 14 Uhr und am 29. April von 15 bis 17 Uhr. Dabei werden Skulpturen abgetastet, es wird mit Stoff, Papier und Pappe, mit Puppen und Masken experimentiert. Jedermann ist zu diesem neuen Erfahrungsangebot herzlich willkommen.

Neu innerhalb des Artrooms ist ebenfalls das Angebot des „Offenen Ateliers“ am Wochenende 6. / 7. Mai von jeweils 10 bis 18 Uhr im Kesselhaus des Oranienwerkes. Geöffnet ist auch die „Galerie auf Zeit“ in der Bernauer Straße 61/Ecke Stralsunder Straße. Die Künstler des Vereins möchten zunehmend leer stehende Räume von Oranienburgs Innenstadt erobern, um darin Kunst temporär zu präsentieren. „Um damit die Räume zu beleben, für eine neue Vermietung und den Vermieter zu werben und die Kunst zu fördern“, so Vereinschefin Christiane Grintzewitsch. „Wir sind der Woba dankbar, dass wir hier den Anfang machen dürfen.“

Von Heike Bergt

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