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Oberhavel Kulturelles Zentrum im Herzen der Stadt
Lokales Oberhavel Kulturelles Zentrum im Herzen der Stadt
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08:49 01.07.2016
Die Steppis eröffnen das Festprogramm zum Richtfest des Kommunikationszentrum in Velten. Quelle: Ulrike Gawande
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Velten

Es sei schön zu sehen, dass nun das komme, was sie sich 24 Jahre lang gewünscht habe, freut sich Christiane Schulze: Ein Verbindungsbau zwischen den beiden Schulgebäuden der Veltener Linden-Grundschule. Das neue Kommunikationszentrum, für das am Donnerstag Richtfest gefeiert wurde. Schulze war im letzten Sommer als Schulleiterin in den Ruhestand verabschiedet worden, doch ließ sie es sich nicht nehmen, diesen besonderen Moment zu genießen.

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Richtfest für das Kommunikationszentrums in Velten

„An Tagen wie diesen“ war der passende Hit. Eigentlich von den Toten Hosen, spielte ihn Sechstklässler Lukas auf der Trompete. Weit schallten die Töne von den Rohbauwänden des neuen kulturellen Zentrums Veltens zurück.

Lukas trompetet „An Tagen wie diesen“. Quelle: Ulrike Gawande

Mit dem Auftritt der Schultanzgruppe „Steppis“ bildete Lukas den Rahmen für das Fest, zu dem auch Infrastrukturministerin Kathrin Schneider gekommen war. „Bildung geht weit ins Leben hinein“, eröffnete deshalb Bürgermeisterin Ines Hübner ihre Rede, in der auch der ersehnte S-Bahn-Anschluss nicht fehlen durfte.

Gemeinsam mit Schülerinnen dekorieren Bürgermeisterin Ines Hübner (links), Architektin Angela Petzi (MItte) und Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (rechts) die Richtkrone. Quelle: Ulrike Gawande

„Velten ist gut vorangekommen, die Stadtentwicklung ist positiv,“ beschrieb Ministerin Schneider ihre Beobachtungen in der Stadt. Daher sei es besonders wichtig, dass in soziale Infrastruktur investiert werde. Wie jetzt beim Bau des Kommunikationszentrums in der Linden-Grundschule. Schneider lobte die Flexibilität des 5,2 Millionen Euro teuren Gebäudes: „Das neue Kommunikationszentrum wird mehrere Nutzungen verbinden, morgens lernen hier Kinder, nachmittags steht die Bibliothek allen offen und abends werden Veranstaltungen stattfinden.“ Das sei eine gelungene Mischung für die Menschen in Velten, so Schneider, und verwies auf die Fördergelder von 2,9 Millionen Euro, die das Land Brandenburg für das Bauvorhaben zur Verfügung gestellt hat. Wohnungen seien die Hardware einer Stadt, verglich die Ministerin weiter, das Kommunikationszentrum die Software, damit die Innenstadt belebt werde. „Ein kluge und richtige Entscheidung.“

Die Richtfesttorte der Bäckerei Plentz Quelle: Ulrike Gawande

Das Kommunikationszentrum sei eben ein Leuchtturm für Velten, der weit in die Region hinaus strahle werde, ist sich Bürgermeisterin Hübner sicher. „Es wird ein Leuchtturm sein für die Oberhaveler Kulturlandschaft, ein Wegweiser für den Gemeinsinn der Ofenstädter, ein Zeichen für die Zukunft unserer Stadt, ein markanter Lichtpunkt unserer Kommune.“

Vormittags ist die Schule der Hauptnutzer des Gebäudes. Trockenen Fusses wird man künftig von einem Gebäude in das andere gelangen. Auf die Kinder wartet ein überdachter Schulhof. Und im barrierefrei zugänglichen Obergeschoss entstehen neben drei Fachräumen für die Fächer Werken-Arbeit-Technik, Kunst/Musik und Naturwissenschaften auch eine Lehrküche, ein gemeinsames Lehrerzimmer sowie Räume für Schulleitung und Sekretariat.

der zukünftige überdachte Schulhofbereich Quelle: Ulrike Gawande

Die Aula, die auch als Speiseaal mit angeschlossener Vorbereitungsküche genutzt werden soll, steht nach Schulende als multifunktionaler Veranstaltungsraum allen Veltenern offen und hat ohne Trennwand Platz für 200 Menschen. Hübner:„Vereinstreffen sind dort ebenso möglich wie Lesungen, Kinoabende, kleine Konzerte, Diskussionsabende, Vorlesewettbewerbe oder das beliebte Kinderfilmfest.“ Ergänzt wird das Konzept des Kommunikationszentrums durch die im Erdgeschoss untergebrachten Stadtbibliothek.

Baustellenrundgang: Hier der abtrennbare oder kombinierbare Bereich von Veranstaltungssaal sowie Aula und Speiseraum für die Schüler Quelle: Ulrike Gawande

Am 25. September 2015 hatte die Grundsteinlegung stattgefunden. Man sei bisher im Zeit – und Kostenrahmen, so Hübner, auch wenn der Bau viel Geld, Nerven und Anstrengung gekostet habe. Mit einer Fertigstellung des Gebäudes wird im Herbst 2017 gerechnet.

Von Ulrike Gawande

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