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Oberhavel Kulturkreis: Konflikte sind überwunden
Lokales Oberhavel Kulturkreis: Konflikte sind überwunden
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10:57 18.02.2017
Jeden Montag trifft sich die AG Nadelspiel im Vereinshaus des Kulturkreises Hohen Neuendorf. Quelle: Marion Bergsdorf
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Hohen Neuendorf

Er ist die kulturelle Institution von Hohen Neuendorf und soll es bleiben. Die Rede ist vom Kulturkreis Hohen Neuendorf, der dieses Jahr 25-jähriges Bestehen feiert. Unter dem Dach des Vereins spielt sich ein vielseitiges kulturelles Leben ab, sind die Arbeitsgruppen „Brot und Salz“, der Jazz- und Pop-Chor Cross Over, der Geschichtskreis, „LebensArt“, „Nadelspiel“ und „SchreibMut“ vereinigt. Aktuell gehören dem Verein 95 Mitglieder an, 38 von ihnen sind Sänger des Chors. Bei der Neuwahl des Vorstandes zu Jahresbeginn wurde ein personeller Wechsel vollzogen. Dag Tjaden leitet den Vorstand und wird von Vize Klaus Backhus unterstützt. Beide sind begeisterte Chormitglieder. Schatzmeisterin bleibt Angela Morisse, Klaus-Dieter Hartung ist ihr Stellvertreter, Dieter Morisse kümmert sich um Projekte. Warum es zum personellen Wechsel gekommen ist, wollen die neuen Chefs des Vereins nicht thematisieren. Nur so viel: Einige Mitglieder hätten nicht mehr kandidieren wollen. Es habe Konflikte im alten Vorstand gegeben, „die sich nicht überbrücken“ ließen. Der Verein „sei zu schade, um sich in Kleinigkeiten aufzureiben“, erklären Dag Tjaden und Klaus Backhus.

Beide gehen den Neuanfang mit Elan an. Sie werben um neue Mitglieder für den Verein und möchten diesen verjüngen. „Hohen Neuendorf hat sich in den zurückliegenden 25 Jahren von der Einwohnerzahl her verdoppelt. Junge Familien sind zu uns gezogen, da wird es uns doch wohl gelingen, junge Leute in den Kulturkreis zu holen“, sagt Klaus Backhus. Diesen jungen Familien müsse man Angebote machen. „Es wäre schön, wenn die jüngeren Einwohner ihre kulturellen Interessen in Hohen Neuendorf ausleben würden“, so Backhus weiter.

Weiterhin sollen gesellschaftlich relevante Themen Beachtung in den Veranstaltungen des Kulturkreises finden. So trägt die Arbeitsgruppe „Brot und Salz“ mit ihren Angeboten dazu bei, dass sich ein öffentlicher Dialog über gesellschaftliche Prozesse entwickeln kann und ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft gefördert wird. „Aus der Parteipolitik halten wir uns aber raus. Denn wir organisieren Kultur für alle und würden Menschen ausgrenzen, wenn wir uns parteipolitisch positionieren würden“, so Tjaden und Backhus.

Nicht nur der Verein begeht in diesem Jahr ein Jubiläum. Auch der Chor besteht seit zehn Jahren und bereitet zwei Konzerte aus diesem Anlass vor. Eines findet am 24. Juni um 16 Uhr im Kulturhaus Lehnitz statt, das andere am 8.  Juli in der evangelischen Kirche in Hohen Neuendorf, Beginn ist ebenfalls um 16 Uhr. Auch eine CD will der Chor zum ersten Mal aufnehmen.

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres wird die Ausstellung zur Ortsgeschichte von Hohen Neuendorf mit seinen vier Ortsteilen Borgsdorf, Stolpe, Bergfelde und Hohen Neuendorf sein. Im Mai soll sie im Vereinshaus an der Karl-Marx-Straße 24 in Hohen Neuendorf eröffnet werden. Petra Schmidt vom Geschichtskreis schwärmt von der Themenvielfalt der Ausstellung: Gartenbaubetrieb Borgsdorf, Ziegeleien, Forstwirtschaft und Gesangsvereine in Borgsdorf, die Besiedlung von Bergfelde um 1900, Windmühle und Gutshaus Stolpe, Nordbahn, Havel und Industriezweige in Hohen Neuendorf, jüdisches Leben in allen Ortsteilen und nicht zu vergessen die Geschichte der Berliner Mauer.

Wer im Kulturkreis mitmachen will, kann sich gerne melden, E- Mail: info@kulturkreis-hn.de oder Telefon: 03303/40 84 49.

Von Marion Bergsdorf

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