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Kunst im Zeichen des Lichts und der Farben

Velten Kunst im Zeichen des Lichts und der Farben

In diesem Jahr zeigen zehn internationale Künstler beim dreitägigen Kunstfestival „Kunstlicht“, das am Wochenende auf dem Gärtnerhof Velten bereits zum achten Mal stattfindet, ihre Werke, die in diesem Jahr unter dem Motto „Spektrum“ stehen. So gibt es Installationen aus farbigen Holzschuhen und Papiertränen, Grafiken, Collagen, Fotografien und Ölgemälde zu sehen.

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Volker Gnadt und Imke Küster sind die Initiatoren vom Kunstfestival „Kunstlicht“ auf dem Gärtnerhof in Velten. Quelle: Ulrike Gawande

Velten. „Es macht Spaß mit Künstlern zu arbeiten, neue zu entdecken und ihre Arbeitsweisen kennenzulernen“, erklärt Volker Gnadt, Initiator des dreitägigen Kunstfestivals „Kunstlicht“, das am Wochenende bereits zum achten Mal auf dem Gärtnerhof in Velten stattfindet, seine Motivation.

Irene Anton zeigt unter anderem ihre Installation „Tulpenmutation“, die sie als Kritik mit einem Augenzwinkern an der modernen Agrartechnik u

Irene Anton zeigt unter anderem ihre Installation „Tulpenmutation“, die sie als Kritik mit einem Augenzwinkern an der modernen Agrartechnik und dem Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft sieht.

Quelle: Ulrike Gawande

Nur in Galerien zu gehen sei ihm zu wenig, gesteht er. So reiste er in diesem Jahr nicht nur zur Documenta nach Kassel, sondern auch zur Nord-Art in ein altes Stahlwerk nach Rendsburg„Wir lieben Kunst und genießen es, sie drei Tage für uns zu haben“, fügt Gnadt mit einem Schmunzeln hinzu. „Wir zelebrieren und konsumieren Kunst.“ Trotzdem sei das Kunstlichtfestival auch viel Arbeit. Und gleichzeitig ein kreativer Prozess, ergänzt Imke Küster, die als Kuratorin Gnadt unermüdlich zur Seite steht.

Rachael Jablo aus den USA hat sich der aufwendigen, alten Technik der Fotogramme in Form von Blütencollagen gewidmet

Rachael Jablo aus den USA hat sich der aufwendigen, alten Technik der Fotogramme in Form von Blütencollagen gewidmet. Ihre Arbeiten sieht sie als Reminiszenz an den historischen Prozess.

Quelle: Ulrike Gawande

Die kostenlosen Führungen, die Kunsthistorikerin Imke Küster während des Wochenendes anbietet, ermöglichen den Besuchern einen anderen Zugang zur Kunst, ist Gnadt überzeugt. „Es ist unser Alleinstellungsmerkmal. Die Führungen bringen die Kunst den Besuchern näher, führen Künstler und Betrachter zusammen.“ Näher als es bei Galerie- oder Museumsbesuchen möglich sei, ist sich Gnadt sicher.

Christoph Bartolmäs zeigt Ölgemälde, die 2009 bei Besuchen in den USA entstanden sind

Christoph Bartolmäs zeigt Ölgemälde, die 2009 bei Besuchen in den USA entstanden sind. Bartolmäs liebt Nässe und die daraus entstehenden Lichtreflexionen. Seinen Stil ordnet er dem Realismus zu, wobei er gern eine Brille im Kopf aufsetze, um beispielsweise moderne Autos auszublenden, bei denen ihm die Ästhetik fehlt.

Quelle: Ulrike Gawande

In diesem Jahr zeigen zehn internationale Künstler in Velten ihre Werke, die unter dem Motto „Spektrum“ stehen. Sie widmen sich den Farben, denn Licht sei in Spektren aufgeteilte, farbliche Bewegung. So gibt es Installationen aus farbigen Holzschuhen und Papiertränen, Grafiken, Collagen, Fotografien und Ölgemälde zu sehen. Am Sonnabend von 14 bis 17 Uhr wird außerdem Annette Eckl aus Berlin, die sonst neben Kunst auch Dekoratives aus Metall für den Garten herstellt, ein Schauschmieden anbieten, bei dem Kinder selbst kleine Dekoelemente herstellen können.

Edith Wittich aus Birkenwerder zeigt Papierschalen, die durch ihre weiße Farbe sogar in der Dunkelheit leuchten

Edith Wittich aus Birkenwerder zeigt Papierschalen, die durch ihre weiße Farbe sogar in der Dunkelheit leuchten. Gern stellt sie die empfindlichen Kunstwerke bei trockenem Wetter auch im Garten auf, weil man so, wie auf dem Gärtnerhof, Kunst und Natur miteinander verbinden könne.

Quelle: Ulrike Gawande

Auf die Besucher wartet neben der Kunst, die Freitag und Sonnabend sogar bis 22 Uhr besichtigt werden kann, auch ein kleines Café.

www.gaertnerhof-velten.de

Von Ulrike Gawande

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