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Oberhavel Kunst trifft Geschmack
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21:50 22.05.2017
Wolfgang Rau (Mitte) stellt in der Mönchs-Schänke von Antje und Frank Schreckenbach aus. Quelle: FOTO: Anke Dworek
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Himmelpfort

Als das klösterliche Brauhaus in Himmelpfort im Sommer 2010 brannte, wollte sich Wolfgang Rau verzweifelt in das Gebäude stürzen, um noch etwas von seinem Werk zu retten. Feuerwehrleute hinderten ihn daran. Der Maler und Galerist musste den Verlust von rund 2600 Bildern und Zeichnungen beklagen.

Dass nun dennoch Gemälde – vorzugsweise mit Himmelpfort-Motiven – im Gasthaus „Mönchs-Schänke“ zu sehen sind, ist dem Umstand zu danken, dass es im Erholungsort immer mal wieder Käufer gegeben hat. Die haben jetzt die Bilder zur Verfügung gestellt. Ergänzt mit Werken, die Rau nach 2010 gemalt hat, werden sie nicht nur präsentiert, sie können auch erworben werden.

Der heute 74-jährige Rau hatte eine Galerie in der Burg in Fürstenberg, war dann viele Jahre in Himmelpfort. An ihm kam keiner der vielen Touristen schnell vorbei, er hatte ihnen immer was zu erzählen.

Von seiner Malerei leben konnte Wolfgang Rau nie. „Ich musste bis zur Rente auch noch in sogenannten bürgerlichen Berufen tätig sein. Insofern war das Malen natürlich eher ein Hobby“, sagt er. Besonders schwer war der Neuanfang nach dem Brand des Brauhauses. Über die Stationen Gramzow, Gransee und Rheinsberg hat es ihn nun nach Birkenwerder verschlagen. Eine Galerie möchte er aber nicht mehr eröffnen, er malt zuhause.

Die Offerte von Antje und Frank Schreckenbach, den Pächtern der „Mönchs-Schänke“, wieder nach Himmelpfort zurückzukommen, hat er aber gern angenommen. Den Wirten ist es wichtig, nach dem Motto „Kunst trifft Geschmack“ den Gästen mehr zu bieten als Speis und Trank. Vielleicht entwickelt sich die „Mönchsschänke“ auf diesem Weg gar zu einem Künstlerlokal?!

Erfahrungsgemäß ist Himmelpfort am Himmelfahrtstag das Mekka vieler Ausflügler. Am kommenden Donnerstag ist deshalb Wolfgang Rau in der „Mönchs-Schänke“ ab 11 Uhr zugegen und beantwortet gern Fragen zu seinen Bildern.

Von Anke Dworek

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