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Kunst und Politik in Oranienburg

Empfang der Linken Oberhavel Kunst und Politik in Oranienburg

Beim „Frühlinksempfang“ der Linken am Freitagabend ging es erst einmal nicht um Politik. Eine neue Ausstellung mit sehenswerten Motiven aus Oranienburg wurde unter großem Beifall eröffnet. Die Werke stammen von der Malgruppe des Regine-Hildebrandt-Hauses unter der künstlerischen Leitung von Uwe Beckmann. Doch dann wurde es ernst.

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Bundestagsabgeordneter Harald Petzold vor Bildern der neuen Ausstellung.

Quelle: Frank Pawlowski

Oranienburg. Volles Haus am Freitagabend in der Geschäftsstelle der Linken Oberhavel in der Bernauer Straße in Oranienburg beim traditionellen „Frühlinksempfang“ der Partei. Das hatten die Gastgeber wohl auch den besonderen Bildern an der Wand zu verdanken.

Eine Ausstellung mit Werken der Malgruppe des Regine-Hildebrandt-Hauses wurde eröffnet. Sehenswerte Motive aus Oranienburg und Stillleben sind bis Ende April zu sehen. Die linke Landtagsabgeordnete Gerrit Große schwärmte: „Wunderschöne Bilder!“ Der Oranienburger Künstler Uwe Beckmann leitet die Gruppe, bekam viel Applaus für seine kurze Rede. Schöne Geste am Rande: Gerrit Große bedankte sich mit einer Rose bei jedem Maler.

Hagen Kubasch und Pauline Exner von der Kreismusikschule spielten Saxofon

Hagen Kubasch und Pauline Exner von der Kreismusikschule spielten Saxofon.

Quelle: Frank Pawlowski

Weitere Künstler ließen aufhorchen. Hagen Kubasch und Pauline Exner von der Kreismusikschule spielten Saxofon, heimsten großen Beifall ein.

Besucher des „Frühlinksempfangs“

Besucher des „Frühlinksempfangs“.

Quelle: Frank Pawlowski

Mit Politik ging es weiter. Die linke Kreischefin Stefanie Rose sprach die jüngsten AfD-Wahlerfolge an. „Wir müssen das Vertrauen in die Politik wiederherstellen.“ Und die Fraktionschefin im Kreistag, Elke Bär, sagte: „Der tiefe Riss in der Gesellschaft kann gekittet werden, wenn wir die Türen offenhalten und den Leuten zuhören.“ Besorgt äußerte sich Bundestagsabgeordneter Harald Petzold nach dem asylfeindlichen Abendspaziergang am Mittwoch in Oranienburg vor den Kreistag: „Das ist eine neue Qualität, die Hetze macht selbst vor einer demokratischen Institution nicht mehr halt. Das sollte uns aufrütteln.“ Die Herz-Aktion der Abgeordneten lobte er, dennoch hätte er sich mehr Gegenwehr gewünscht.

Die Ausstellung mit Oranienburger Motiven und mit Stillleben ist bis Ende April in der Bernauer Straße 71 zu sehen

Die Ausstellung mit Oranienburger Motiven und mit Stillleben ist bis Ende April in der Bernauer Straße 71 zu sehen.

Quelle: Frank Pawlowski

„Leider gelang es nicht, eine Menschenkette vor dem Kreistag zu bilden.“ Zur MAZ sagte Petzold dann noch: „Hoffentlich klappt das beim nächsten Mal.“ Die Besucher ließen sich Schnittchen und Soljanka schmecken, nutzen die Gelegenheit für Gespräche. Zu Gast waren unter anderem Brandenburgs Justizminister Helmuth Markov (Linke), Landrat Ludger Weskamp (SPD), die SPD-Fraktionschefin im Kreistag, Andrea Suhr, Glienickes Bürgermeister Hans-Günther Oberlack (FDP), außerdem viele Vertreter von Kreisverbänden und Vereinen sowie Oranienburger Stadtverordnete.

Von Frank Pawlowski

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