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Oberhavel Kunterbuntes Kinderparadies in Velten
Lokales Oberhavel Kunterbuntes Kinderparadies in Velten
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06:05 18.06.2016
1993: So trist und grau sah die heute farbenfrohe Kita Kunterbunt, damals hieß sie noch Kita Velten-Süd, vor der Renovierung vor rund zehn Jahren aus. Quelle: Foto: Kita Kunterbunt
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Velten

Fröhlich bunter Farbtupfer und lebendiger Mittelpunkt des Wohngebietes Velten-Süd ist die Kita Kunterbunt. „Mein Hut, der hat drei Ecken“, schallt es dem Besucher aus vielen Kinderkehlen entgegen. Juchzend werden mit den letzten Tönen des Liedes die unterschiedlichsten Kopfbedeckungen ins Publikum geworfen.

Mit einem Sommerfest feiert die Kita Kunterbunt in Velten am 18.Juni 2016 ihr dreißigjähriges Bestehen. Quelle: Ulrike Gawande

Es ist Generalprobe für das Sommerfest, das heute von 14:30 Uhr bis 18 Uhr zum 30. Geburtstag der Kita gefeiert wird. Doch so bunt wie heute, mit Bäumen und Sonnensegeln, die im Sommer Schatten spenden und den Garten zu einem Spielparadies machen, war die Kita nicht immer. Ein schlichter grauer Betonklotz wurde im Oktober 1986 im damaligen Neubaugebiet Velten-Süd fertiggestellt. Und weil die Nachfrage nach Kindergartenplätzen so groß gewesen war, hatte bereits im September eine erste Kindergartengruppe eröffnet.

„Damals war es eine Kinderkombination, in der Kita, Krippe und Hort getrennt waren“, weiß Kitaleiterin und Erzieherin Dagmar Wäscher. Heute läuft alles unter einer Leitung. Zum zehnten Geburtstag der Kita folgte die Umbenennung in Kita Kunterbunt, wenige Jahre später während der Sanierung, der zum Namen passende, farbenfrohe Anstrich des Hauses.

331 Kinder werden derzeit von 37 Erziehern im ganzheitlichen Ansatz betreut. Kerstin Stephan und Viola Hecht sind sogar vom ersten Tag an dabei. Nur die 76 Hortkinder ab der zweiten Klasse sind im sogenannten Zwergenhaus auf dem Gelände der benachbarten Löwenzahn-Grundschule, mit der eine enge Zusammenarbeit besteht, untergebracht. 1993 erhielt die Kita die Anerkennung als Integrationskita. „Die Nachfrage ist groß und die Plätze begehrt“, so Wäscher, die seit 2008 die Kita leitet. In drei Integrationsgruppen werden jeweils bis zu fünf behinderte und zehn weitere Kinder gemeinsam von zwei Erzieherinnen und einer Heilpädagogin liebevoll betreut.

Vieles habe sich in den letzten Jahren verändert: „Der Stadtteil hat sich mit Park, Spielplätzen und Wohnungsrückbau positiv entwickelt“, findet die Hennigsdorferin Wäscher. Es kämen zudem nicht mehr nur Kinder aus Velten-Süd in die Kita. „Es mischt sich.“ Und der Anteil kleinerer Kinder sei deutlich gestiegen. Die Leiterin freut sich daher, dass viele Eltern sich die Kita vorher anschauen würden, bevor sie ihr Kind beim städtischen Träger anmelden. „Eltern und Kinder sind selbstbewusster geworden“, hat die 61-Jährige beobachtet. Das habe Vorteile, weil viele mitbestimmen wollen, so Wäscher. Nachteile, weil einige Eltern zwar ihre Rechte, aber nicht ihre Pflichten kennen würden. Ihr selbst ist es wichtig, nicht den Kontakt zu den Kindern ihrer Einrichtung zu verlieren. Immer wieder ist die Sozialmanagerin in den Gruppen anzutreffen. Kennt sogar jedes Kind mit Namen.

„Wir sind eine naturverbundene Kita, oft draußen, im nahen Wald und auf den Wiesen unterwegs.“ So freut sich Dagmar Wäscher, dass nun auch die Außenanlage der Kita im Zuge des Förderprogramms „Soziale Stadt“ saniert werden soll.

Von Ulrike Gawande

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