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L 170 bleibt für Radler gefährlich

Schwante L 170 bleibt für Radler gefährlich

Der Radweg an der Landesstraße 170 aus Schwante in Richtung Sommerswalde ist zwar verlängert worden. Aber er endet am Gemeinschaftsweg. Es fehlt noch ein Teilstück durch den Wald. Doch der Bau steht noch in den Sternen – und es gibt weitere Probleme in diesem Bereich der Strecke.

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Der Radweg an der L170 bei Schwante endet am Gemeinschaftsweg.

Quelle: Robert Tiesler

Schwante. Die Landesstraße 170 bei Schwante zwischen dem Gemeinschaftsweg und dem Sommerswalder Dreieck bleibt weiter ein Gefahrenpunkt für Fußgänger und Radfahrer. Zwar ließ die Gemeinde Oberkrämer den Radweg aus dem Ortskern in Richtung Sommerswalde weiterbauen – obwohl das Sache des Landes gewesen wäre –, am Gemeinschaftsweg aber ist Schluss.

Zwar steht der Weiterbau auf der Schwantener Investitionswunschliste, wie Ortsvorsteher Dirk Jöhling (BfO) am Montagabend betonte. Aber aus Sicht von Bürgermeister Peter Leys (BfO) stehe da noch nichts fest. „Der Abschnitt würde noch teurer werden, er wäre eine Rieseninvestition“, sagte er und betonte aber auch, dass der Weiterbau sinnvoll wäre. Das Problem ist, dass der Abschnitt durch ein Waldstück führt und sich dort auf der möglichen Trasse ein Entwässerungsgraben befindet. Der Aufwand wäre immens.

Immerhin gibt es für Radfahrer eine Umgehungsstrecke, wie Uta Hoffmann (SPD) einwarf. Sie führe über den Gemeinschaftsweg und dann links durch den Wald nach Sommerswalde. Allerdings gäbe es keine Beschilderung, die auf diesen Weg hinweise, monierte sie in der Sitzung des Ortsbeirates.

Problematisch an der Stelle sei auch, dass für die Autofahrer in diesem Bereich der L 170 Tempo 80 gelte. Ein Anwohner fragte in der Ortsbeiratssitzung, ob da eine Reduzierung des Tempolimits möglich sei. Es seien immer mehr Lkw unterwegs, auch die Zahl der Motorradfahrer nehme zu, und kaum jemand würde sich auch an das Tempo-50-Limit im Sommerswalder Dreieck halten.

Zudem sei die Ausfahrt aus dem Gemeinschaftsweg auf die L 170 wegen schlechter Sicht extrem schwierig. Da helfe auch ein Spiegel als Sichthilfe nicht, weil der Verkehr in dem Bereich recht schnell rolle. Bürgermeister Leys wies darauf hin, dass die Gemeinde auf das Tempolimit kaum Einfluss habe, er wolle das aber weitergeben.

Von Robert Tiesler

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