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Oberhavel L17: Immer noch kein Zeitplan für A10-Brücke
Lokales Oberhavel L17: Immer noch kein Zeitplan für A10-Brücke
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00:19 18.11.2017
Die Brücke über die Autobahn zwischen Eichstädt und Vehlefanz ist total marode. Quelle: Robert Tiesler
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Vehlefanz

Schon lange warten die Bewohner von Oberkrämer darauf, dass ein Radweg zwischen Vehlefanz und Eichstädt gebaut wird. Eigentlich wäre das entlang der Landesstraße 17 kein Problem. Der eigentliche Knackpunkt ist die Brücke über die Autobahn. Sie ist so schmal, dass es dort nicht mal einen vernünftigen Fußweg gibt. Radfahrer müssen sich die schmale Straße mit Autos und Lkw teilen.

Doch auch für Lkw ist es schwierig. Auf dem Weg zum Autohof Oberkrämer oder zurück zur Autobahn müssen sie die schmale Brücke passieren – weil sie marode ist, dürfen sie nur mit Tempo 20 drüber rollen. Der Bau einer neuen Brücke wäre auch wichtig für das Gewerbegebiet Vehlefanz. Investor Jesus Comesaña hatte bereits im vergangenen Jahr darauf hingewiesen, dass eine dichtere Bewirtschaftung auch zu noch mehr Verkehr führe. Durch die schmale Brücke, auf der sich Lkw kaum aneinander vorbeibewegen können, könne es künftig zu Staus kommen. Ebenso fehlen Abbiegespuren, für die jetzt kaum Platz ist.

Der Bau der neuen Brücke ist an den Ausbau des nördlichen Berliner Rings gekoppelt. „Die Deges realisiert im Auftrag des Bundes und des Landes Brandenburg den Ausbau der A 10 und A 24“, teilte Michael Zarth von der Deges-Pressestelle mit. Der Ausbau erfolge als ÖPP-Projekt, also als öffentlich-private Partnerschaft. „Die Deges wird das Ausschreibungsverfahren dazu noch in diesem Jahr abschließen. Der genaue Bauablauf kommt dann vom Auftragnehmer.“ Deshalb gebe es noch immer keinen genauen Zeitplan.

Die Brücke, die die L 17 über die A 10 führt, werde durch eine neue Brücke ersetzt, die seitlich versetzt errichtet werde. „Es ist geplant, die bestehende Brücke erst nach Inbetriebnahme der neuen Brücke abzureißen“, so Michael Zarth weiter.

Von Robert Tiesler

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