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Oberhavel L20: Radweg bleibt lückenhaft
Lokales Oberhavel L20: Radweg bleibt lückenhaft
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11:02 28.02.2018
Der Radweg an der L20 in Marwitz endet am Laternenpfahl. Quelle: Robert Tiesler
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Marwitz

Seit längerem kämpft Karin Herrmann aus Bötzow um die Verlängerung des Marwitzer Radweges an der Landesstraße 20. Er führt von Velten kommend entlang der Chausseestraße bis zum letzten bebauten Grundstück. Von dort bis zum Marwitzer Kreisel gibt es keinen Weg, Radler müssen auf die viel befahrene Straße ausweichen.

Der Landesbetrieb Straßenwesen wird das letzte Teilstück aber nicht bauen. Eine entsprechende Absage bekam Karin Herrmann nun schriftlich. Sie hatte sich Ende Dezember und Anfang Januar an das Dezernat Planung Ost in Eberswalde gewandt und nun eine Antwort bekommen. In dem Schreiben aus Eberswalde heißt es, man habe das Anliegen der unzureichenden Verkehrssituation zur Kenntnis genommen. Allerdings wurde auch darauf hingewiesen, dass für einen möglichen Lückenschluss Eingriffe in Rechte Dritter zu beachten wären. Heißt: Das Gebiet, über das der Radweg führen müsste sei, laut Landesbetrieb nicht in Landesbesitz.

Ob das allerdings wirklich so ist, muss noch geklärt werden – darüber gibt es offenbar Unstimmigkeiten. Im Kataster der Gemeinde Oberkrämer sei dies anders vermerkt, sagte Gemeindejustiziar Peter Matschke am Montag. Aber er wolle das noch mal überprüfen, auch, ob vom selben Grundstück die Rede sei.

Der Landesbetrieb verweist außerdem auf andere Prioritäten. Zunächst müssten Betondecken auf Autobahnen ausgebessert, Landesstraßen saniert und (andere) Radwege an Landesstraßen gebaut werden.

Karin Herrmann ist erbost über das Schreiben aus Eberswalde. Vor allem über den Schlusssatz: „Bitte bleiben Sie beim Fahrradfahren aufmerksam und steigen Sie notfalls ab.“ Für Karin Herrmann eine echte Ohrfeige, wie sie am Montag sagte. Sie will weiter für den Weg kämpfen.

Von Robert Tiesler

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