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Ladendieb sprüht Pfefferspray

Oberhavel: Polizeibericht vom 5. August Ladendieb sprüht Pfefferspray

Ein Mann klaute in einem Landen am Schlossplatz ein Hemd – dann wurde es dramatisch. Eine Verkäuferin verfolgte ihn, sie wurde mit Pfefferspray niedergestreckt, musste im Krankenhaus behandelt werden. Einen Passanten wehrte der Dieb ebenfalls mit Pfefferspray ab. Erst die Polizei konnte ihn schließlich überwältigen.

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Die Polizei schnappte den Ladendieb in Oranienburg

Quelle: dpa

Oranienburg. Ladendieb mit Pfefferspray

Dienstagmittag ging ein 33-Jähriger am Schlossplatz in ein Textilgeschäft, entwendete nach ersten Erkenntnissen ein Hemd und verließ das Geschäft. Eine aufmerksame Kundin machte eine Verkäuferin darauf aufmerksam. Die Verkäuferin konnte den Mann unweit des Geschäfts antreffen. Als sie ihn ansprach, sprühte der Mann Pfefferspray in das Gesicht der Verkäuferin und flüchtete mit der Tüte. Ein weiterer Mann der den Vorfall mitbekommen hatte, fuhr mit seinem Fahrrad hinter den Flüchtenden hinterher. Als er ihn nach einigen hundert Metern eingeholt hatte, wurde auch er mit Pfefferspray besprüht. Der Dieb warf die Tüte in die Havel. Durch Polizisten der Fachdirektion Besondere Dienste (Bereitschaftspolizei) wurde der Täter kurze Zeit später auf seiner Flucht gestellt und festgenommen. Die Tüte samt Inhalt wurde aus der Havel geborgen. Die Verkäuferin, die Pfefferspray ins Gesicht bekommen hatte, wurde im Krankenhaus behandelt. Der Radfahrer erlitt Reizungen an den Augen. Am Mittwoch wurde der 33-Jährige auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Neuruppin gegen Zahlung einer Sicherheitsleistung von 250 Euro entlassen.

Gransee: Einbruch, aber nichts gestohlen

Unbekannte Täter verschafften sich in der Zeit vom 28.07. bis 04.08. durch Aufhebeln der Eingangstür eines Mehrfamilienhauses im Kraatzer Weg Zugang zum Objektinneren. Dort wurde eine Wohnungseingangstür aufgebrochen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde aus der Wohnung nichts entwendet; Schaden ca. 2.000 Euro. Die Kripo ermittelt.

Gransee: Kühlaggregat brannte

Dienstagabend informierte eine aufmerksame 34-Jährige gegen 20 Uhr die Rettungsleitstelle darüber, dass sie Rauchentwicklung in einem Nebengelass eines landwirtschaftlichen Betriebes im Buberower Weg feststellte. Es stellte sich heraus, dass offenbar ein Kühlaggregat in Brand geraten war. Eine Gefahr für Menschen oder Tiere bestand jedoch nicht. Der Geschäftsführer versuchte selbst mit zwei Feuerlöschern den Brand zu löschen, konnte ihn aber nicht kontrollieren. Die Feuerwehr löschte letztlich das Feuer. Der Schaden beträgt ca. 1.500 Euro. Die Kriminalpolizei untersucht derzeit die genaue Ursache des Brandes.

Himmelpfort: Unfall im Schleusenvorhafen

Im unteren Schleusenvorhafen Himmelpfort ereignete sich Dienstagmittag ein Verkehrsunfall unter Beteiligung zweier Sportboote. Ein 61-jähriger Sportbootführer drehte im Schleusenvorhafen in Richtung Stolpesee und kollidierte mit seinem Heck mit dem Heck eines stillliegenden Charterbootes, wodurch Lackschaden an der Badeplattform entstand, Schaden ca. 500 Euro.

Hennigsdorf: Kradfahrer stürzte

Am Dienstag gegen 15.30 Uhr ereignete sich in Hennigsdorf, Neuendorfstraße/ Ecke Peter-Behrens-Straße ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Der 56-jährige Fahrzeugführer einer Yamaha befuhr die Peter-Behrensstraße in Fahrtrichtung Neuendorfstraße. Der Fahrzeugführer verbremste sich offenbar auf dem dortigen Straßenbelag und kam dadurch kurz vor der Einmündung zu Fall. Durch den Sturz zog sich der Kradfahrer Verletzungen zu. Sein Fahrzeug wurde durch Angehörige gesichert. Der 56-Järhige wurde in das Unfallkrankenhaus Berlin Buch gebracht. Am Motorrad entstand Schaden in Höhe von etwa 500 Euro.

Oranienburg: Hoher Sachschaden

Ein 51-jähriger Lkw-Fahrer aus Tschechien fuhr Dienstag kurz nach Mitternacht auf der Autobahn 10 in Richtung Hamburg. Zwischen dem Autobahnkreuz Oranienburg und der Anschlussstelle Oberkrämer kreuzte plötzlich ein Fuchs die Fahrbahn. Offenbar führte der Fahrer ein Ausweichmanöver durch und kollidierte anschließend mit der rechten Seitenschutzplanke und setzte seine Fahrt bis zum nächsten Parkplatz fort, von wo aus er den Verkehrsunfall meldete. Das Zugfahrzeug wies derartige Schäden auf, dass es nicht mehr fahrbereit war. Da der Auflieger ebenfalls Schäden am Rahmen aufwies, musste die Ladung auf ein anderes Fahrzeug verladen werden. Der durch den Verkehrsunfall entstandene Schaden wird mit 15.000 Euro beziffert.

Oranienburg: Unfallfahrer flüchtet

Am Dienstag gegen 8.30 Uhr die Autobahnmeisterei Birkenwerder auf dem Kilometer 168 (zwischen dem Autobahnkreuz Oranienburg und der Anschlussstelle Birkenwerder) Absicherungsmaßnahmen in einer Arbeitsstelle durch. Ein vorbeifahrender Lkw mit Anhänger fuhr plötzlich den linken Außenspiegel des Sicherungs-Lkw ab. Der Unfallverursacher setzte seine Fahrt fort. Durch einen Mitarbeiter konnte das Kennzeichen des flüchtenden Lkw beobachtet werden. Der Schaden am Lkw der Autobahnmeisterei wird mit 400 Euro beziffert. Nun ermittelt die Kripo wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Oranienburg: Auffahrunfall auf der Autobahn

Auf der Autobahn 111 in Richtung Autobahnkreuz Oranienburg fuhr am Dienstag ein 50-jähriger Lkw-Fahrer offenbar aufgrund zu geringen Sicherheitsabstandes auf einen vorausfahrenden Mercedes auf. Der 61-jährige Fahrer des Mercedes blieb unverletzt. Der Schaden beträgt insgesamt ca. 1.000 Euro.

Von MAZonline

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