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Lale ist wieder zu Hause

Oranienburg Lale ist wieder zu Hause

Acht Tage lang hielt der verschwundene Colliemischling seine Familie auf Trab. Am vergangenen Sonnabend wurde er wiedergefunden – Besitzerin Ingeborg Diener ist überglücklich.

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Familie Diener ist überglücklich, dass ihre Collie-Mix-Hündin Lale wieder zu Hause ist.

Quelle: Nadine Bieneck

Oranienburg. Nach acht bangen Tagen ist für Hundebesitzerin Ingeborg Diener seit Sonnabend die Welt wieder in Ordnung: Ihr Collie-Mix Lale ist wieder zu Hause. Die zehnjährige Hündin war am 8. September beim Spaziergang geflüchtet, nachdem sie von einer Dogge angegriffen worden war (MAZ berichtete). Nach dem MAZ-Bericht hatten sich Anwohner aus Germendorf gemeldet, die Lale gesehen hatten.

Nichts hatte Ingeborg Diener seitdem unversucht gelassen, ihren Vierbeiner wiederzufinden. „Diese acht Tage waren ein Martyrium“, berichtet die 86-jährige Oranienburgerin. „Unsere Nerven lagen blank. Die größte Angst war, dass Lale mit der Hundeleine irgendwo hängenbleibt, nicht mehr wegkommt und elendig verhungern muss.“

Jeden Tag war die 86-Jährige, unterstützt von zahlreichen Freunden und Bekannten („Es gab unglaublich viel Solidarität von anderen Hundebesitzern“), unterwegs, um Flyer zu verteilen und nach der Hündin zu suchen.

Am Ende half eine Hundeflüsterin. „Man kann davon halten was man will; uns hat sie geholfen“, erzählt Ingeborg Diener. „Die Frau konnte über die Entfernung hinweg mit Lale kommunizieren. Sie hat ihr gut zugeredet, ihr Versteck zu verlassen.“ Und tatsächlich tauchte der Vierbeiner am Tag darauf in der Nähe der Schleuse Wilhelmsthal, wo sie verloren gegangen war, auf. Eine Anwohnerin informierte den Suchtrupp. Tierschützerin Marina Koch, welche die griechische Straßenhündin im April erst an Familie Diener vermittelt hatte, machte sich sofort an der Sichtstelle auf die Suche und konnte die Hündin schließlich problemlos einfangen. „Als Lale plötzlich vor uns stand – das Gefühl lässt sich gar nicht beschreiben. Wir sind überglücklich“, erzählt Ingeborg Diener. „Lale war in erstaunlich gutem Zustand, allerdings sehr sehr hungrig.“ Deshalb gab es für sie erst einmal „eine Extra-Portion Reis mit Hühnchen.“

Von Nadine Bieneck

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