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Oberhavel Land-Art-Fotografien in der Orangerie
Lokales Oberhavel Land-Art-Fotografien in der Orangerie
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15:50 08.02.2018
Die Künstlerin bei der Arbeit im Atelier. Quelle: privat
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Oranienburg

Imke Rust zieht es in die Natur. Das Besondere dabei: Die Künstlerin malt nicht die Umwelt, wie sie ist, sondern sie entführt den Betrachter in fremde Welten und neue Perspektiven. Zum Teil entstanden ihre Arbeiten in Namibia, der exotischen Heimat der Künstlerin. Andere Arbeiten sind Ausdruck ihrer Erfahrungen und Gefühle der ihr neuen Umgebung hier in Deutschland, wo sie seit ein paar Jahren ihr zweites Zuhause gefunden hat. In Neu-Friedrichsthal in Oranienburg.

Ihre Ausdrucksformen über Installationen und Malerei, sowie ihre spezielle Bild und Formsprache, mal figürlich, mal abstrakt, spannen den Bogen zwischen verschiedenen Welten. Interessierte haben ab kommenden Dienstag, 13. Februar, die Möglichkeit, die Ausstellung „Fremde Welten“ von Imke Rust während Veranstaltungen in der Orangerie laufen, anzusehen oder nach Vereinbarung unter 03301/6 00 85 06.

Am Donnerstag, 5. April, findet die Finissage zur Ausstellung in Anwesenheit Künstlerin statt. Dabei präsentieren Filmemacher Steffen Holzkamp und Imke Rust einen Dokumentarfilm über die Entstehung der ausgestellten Land-Art-Arbeiten.

Imke Rust ist eine namibisch-deutsche Künstlerin, aufgewachsen in der Wüste Namibias. Seit einigen Jahren pendelt sie zwischen Deutschland und Namibia. An der Uni von Südafrika absolvierte sie ihren Bachelor-Abschluss in Visual Art und ist zweimalige Gewinnerin des wichtigsten Kunstpreis Namibias, der Standard Bank Namibia Biennale. Über ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) kam sie 2006 das erste Mal nach Berlin. Rusts Arbeiten wurden in diversen Solo und Gruppenausstellungen weltweit präsentiert. Als Kuratorin der National Art Gallery of Namibia konnte sie Kenntnisse der Business-und Managementseite der Kunstwelt erwerben. Des Weiteren hat die Afrikanerin ein umfangreiches Kulturaustauschprojekt zwischen Namibia und Berlin mit einem deutschen Partner initiiert und über mehrere Jahre geleitet.

Von MAZ-online

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