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Landkreis hält sich bedeckt

Hohen Neuendorfer Asylpläne Landkreis hält sich bedeckt

Hinsichtlich der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern werden für das Hohen Neuendorfer Stadtgebiet „verschiedene Optionen und Möglichkeiten geprüft“. Das sagte Kreissprecher Ronny Wappler auf Nachfrage. Gegenwärtig sei der Landkreis dabei, die Fortschreibung der Unterbringungskonzeption vorzubereiten.

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Ein Teil des Waldes an der Borgsdorfer Margeritenstraße ist am Donnerstag für den Bau der Flüchtlingsunterkunft gefällt worden.

Quelle: Robert Roeske

Hohen Neuendorf. Hinsichtlich der Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern werden für das Hohen Neuendorfer Stadtgebiet „verschiedene Optionen und Möglichkeiten geprüft“. Das sagte Kreissprecher Ronny Wappler auf Nachfrage. Diese würden aber „grundsätzlich nicht kommentiert“. Gegenwärtig sei der Landkreis dabei, die Fortschreibung der Unterbringungskonzeption vorzubereiten. „Eine abschließende Entscheidung liegt zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht vor“, so Wappler. Sobald der Prozess abgeschlossen ist, werde die Kreisverwaltung „in gewohnter Weise zu allen Einzelheiten der Entscheidung (Kapazitäten, Kosten, zeitlicher Planungshorizont und so weiter) die Öffentlichkeit transparent und rechtzeitig informieren“. Dazu gehöre auch eine Informationsveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger.

Fest seht immerhin: In Borgsdorf ist in diesem Jahr an der Margeritenstraße der Bau einer Gemeinschaftsunterkunft mit 240 Plätzen vorgesehen. Die Baumfällungen sind am Donnerstag erfolgt. Ein temporäres Heim an der Ahornallee in Bergfelde ist vom Tisch: Privatinvestor Roland Schuh hat diese Pläne nach massiven Protesten von Anwohnern und aus der Politik aufgegeben. „Ich habe Briefe und Mails von den Anwohnern bekommen, aber auch von politischen Parteien“, so Schuh. Weil zudem der Landkreis eine Kurskorrektur vornahm und die geplante Nutzungsdauer auf drei bis vier Jahre halbiert hatte, wolle er in diesem Jahr lediglich 51 Wohnungen bauen. Ähnlich viel Gegenwind bekam der Landkreis bei seinem Vorhaben, das ehemalige Krankenhaus in der Hohen Neuendorfer Niederheide zur Unterkunft ausbauen zu wollen. Im Stadtgebiet wird ohnehin zunächst ein anderer Standort favorisiert. Welcher, darüber schweigen sich alle Beteiligten noch aus.

Von Helge Treichel

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