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Oberhavel Landschaften und Impressionen aufgemalt
Lokales Oberhavel Landschaften und Impressionen aufgemalt
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15:19 24.03.2017
Im Hinterhof zum Kremmener Marktplatz finden hin und wieder Ausstellungen statt. Quelle: privat
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Kremmen

Viele sind überrascht, wenn sie sehen, wer oder was sich auf den Hinterhöfen des Kremmener Marktplatzes alles versteckt. Dazu gehört auch die Galerie von Inken Petermann. Die 52-Jährige nimmt regelmäßig an den „Tagen der offenen Ateliers“ teil und lässt Interessierte so regelmäßig hinter die Kulissen blicken.

Im schmalen, aber wunderschönen Innenhof werden immer mal wieder die Kunstwerke der Kremmenerin ausgestellt. Aber nicht nur dort: Auch im Sommerfelder Spa-Hotel sind dauerhaft Bilder von ihr zu sehen. Sie malt Landschaften, die pure Natur, Blumen, Felder oder Wellenbilder. Eines ihrer liebsten Stücke zeigt die Kraniche in der Region, es hängt ebenfalls im Foyer des Sommerfelder Hotels.

Dort arbeitet sie seit mehr als 20 Jahren als Controllerin. So lange malt sie auch schon – es ist ihr größtes Freizeithobby. „Ich habe bereits als Kind und in der Jugend gemalt, aber das Hobby trat zwischenzeitlich ein wenig zurück“, erzählt Inken Petermann. Vor gut 20 Jahren schenkte ihr Mann ihr einen Aquarell-Malkasten. „Da habe ich dann wieder angefangen“, erzählt die Kremmenerin. Im Hotel gab es schon immer Ausstellungen. „Dort haben andere Künstler ihre Bilder gezeigt, und ich dachte mir dann, das kannst du sicher auch.“ So kam sie auf die Acrylmalerei.

Eines ihrer Bilder. Quelle: privat

Sie malt aus dem Kopf. Wenn sie ein besonders schönes Fleckchen Erde sieht oder eine spezielle Pflanze, dann schaut sie das alles genau an. „Manchmal pflücke ich mir aber auch eine Pflanze“, erzählt sie. Wenn es um genaue Einzelheiten gehe, dann sei das durchaus hilfreich.

Sie malt – anders als viele andere Künstler – nicht immer auf der Staffelei. „Ich male im Liegen“, sagt Inken Petermann und lächelt. Damit ist natürlich nicht sie selbst gemeint, sondern vielmehr die Bilder. Die Unterlage liegt zum Beispiel auf einem Tisch. „Das hat auch damit zu tun, dass einige Bilder so groß sind, dass ich da gar nicht anders dran komme.“ Kleinere Bilder, die entstehen, würden aber auch auf der Staffelei stehen.

In den vergangenen 20 Jahren habe sich ihr Stil durchaus verändert. „Das sieht man auch an den Bildern“, sagt sie. „Sie haben oft mehr Tiefe bekommen.

Meistens malt sie abends und am Wochenende. „Ich habe Phasen, da kriegt man mich kaum aus dem Atelier“, sagt Inken Petermann. „Manchmal gibt es dann aber auch lange Ruhephasen. Wenn ich keine Lust habe oder irgendwie anders unter Druck stehe, dann bringt das auch nichts.“ Ihr Hobby sei ihr Ausgleich zum Job, sagt sie. „Man wird ein Stück weit ausgeglichener. Ich habe beruflich viel mit Zahlen zu tun, da ist das eine gute Ablenkung.“ Als Malerin würde sie die Natur oft anders betrachten. „Es kann passieren, dass ich plötzlich stoppe, weil mir irgendwas auffällt.“

Ausstellungen hatte sie neben der dauerhaften in Sommerfeld bereits in der Kremmener Museumsscheune, in Linowsee bei Rheinsberg und in einer Galerie in Ahrenshoop an der Ostsee.

Mehr Infos und Termine im Internet auf www.inkenpetermann.de

Von Robert Tiesler

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