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Oberhavel Lebendiger Adventskalender mit „Ganz ohne Gans“
Lokales Oberhavel Lebendiger Adventskalender mit „Ganz ohne Gans“
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19:02 14.12.2017
Mit dem Einakter „Ganz ohne Gans“ bot der Theaterverein Leegebruch zum Adventskalender ein komplettes Theaterstück. Applaus! Quelle: Ulrike Gawande
Leegebruch

„Von drauß´ vom Walde komm ich her; Ich muss euch sagen es weihnachtet sehr!“ Mit diesen Worten beginnt Theodor Storms Gedicht „Knecht Ruprecht“, das am Mittwoch den Abschluss des „Lebendigen Adventskalenders“ in Leegebruch bildete, bevor alle Gäste gemeinsam noch einige Weihachtslieder anstimmten.

Der Text hätte nicht besser gewählt sein können, denn während es in der Alten Kapelle an der Dorfaue nicht nur kuschelig warm war – die Gäste saßen dicht gedrängt – und es nach heißem Glühwein duftete, stürmte und regnete es vor der Tür. So kam aber wenigstens ein klein wenig Weihnachtsstimmung in dem Örtchen an der Muhre auf. Zu Gast war der „Lebendige Adventskalender“, der seit mehreren Jahren von Mitgliedern der evangelischen Kirchengemeinde organisiert wird, und an dem sich auch die Wandergruppe beteiligt, beim Theaterverein Leegebruch, die sich jeden Mittwoch zum Proben in der Alten Kapelle treffen.

Doch am Mittwoch wurde nicht geprobt, sondern aufgeführt. Ein vorweihnachtlicher Einakter von Rebecca Schneider mit dem Titel „Ganz ohne Gans“. Vater, Mutter, Opa und Töchterchen sowie natürlich der Weihnachtsmann, gespielt von Pfarrer Jochen Vanselow aus Falkenthal, waren die Akteure. Dargestellt von den Mitgliedern der Theatergruppe Mischmasch. Geht es am Anfang noch zänkisch, nervös und meckernd im Stück zu, hat die Mutter nur ihre Gans im Kopf und die Tochter das Fernsehprogramm, ändert ein Stromausfall alles. Nun muss ganz ohne Gans weiter gefeiert werden. Dafür nun überraschenderweise mit viel Harmonie, den Kerzen von Opa und einer Runde Kartenspiel. Alle freuen sich miteinander zu sein. Ein Stück, das unterhaltsam und lustig gespielt wurde, aber gleichzeitig auch zum Nachdenken anregte.

„Sonst machen wir beim lebendigen Adventskalender nur die Tür auf, doch dieses Mal wollten wir auch ein kleines Stück zeigen“, so Ellen Vanselow. Man habe in den letzten Wochen neue Mitglieder gesucht und auch gefunden, berichtet sie weiter. „Fünf Leute sind gekommen und zwei geblieben.“ So dass jetzt wieder neun Schauspieler für neue Stücke zur Verfügung stehen.

Für 2018 hat die Gruppe „Mischmasch“, die von Wolfgang Rumpf, Chef des Berliner Kriminaltheaters unterstützt wird, viel vor. „Wir wollen den „Küchenreigen“ wieder neu einstudieren“, verrät Ellen Vanselow die Pläne des Vereins, zu dem auch die Kindertheatergruppe „Theaterpflänzchen“ gehört. Mit dem „Küchenreigen“ wolle man dann nach der Leegebrucher Premiere wieder über die Dörfer ziehen. Genaue Pläne gebe es aber noch nicht.

Nach ein paar gemeinsam gesungenen Liedern, darunter die fünfte Strophe des Adventsliedes „Macht hoch die Tür“, wurde die Laterne mitgenommen, die nun den Weg zum nächsten Gastgeber des „Lebendigen Adventskalenders“ in Leegebruch weisen wird. „Schön war`s“, bringt Angela Otte aus Leegebruch den Abend auf den Punkt. „Es ist eine tolle Sache für den Ort.“ Und ein tolles Gemeinschaftswerk, lobt auch Pfarrer Vanselow den Adventskalender.

Weitere Gastgeber unter: http://www.evkircheleegebruch.de/seite/58036/besondere-veranstaltungen.html

Von Ulrike Gawande

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