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Oberhavel Lebensretter vom Dienst
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02:16 11.11.2015
Blumen und Ehrennadeln gab es am Sonnabend in Gransee für die fleißigen Blutspender. Quelle: Foto: Uwe Halling
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Gransee

Der demografische Wandel macht sich bei den Blutspenden immer stärker bemerkbar. Die Zahl der Spenden im Nordkreis ging in diesem Jahr erneut leicht zurück. Bis zum 31. Oktober wurden im Altkreis Gransee 1369 Spenden abgegeben – jeweils rund 565 Milliliter. „An die 1500 werden wir bis Jahresende aber noch herankommen“, sagte Manuel Bethke vom DRK-Kreisverband Gransee. Gemeinsam mit dem Blutspendedienst zeichnete das Rote Kreuz am Sonnabend in Gransee 18 Spender aus – 13 von ihnen haben bereits 50-mal Blut gespendet, fünf stehen bei 75.

Dieses Engagement sei gar nicht hoch genug zu würdigen. Verbandschefin Iris Utecht und Manuela Sterna vom Blutspendedienst überreichten den Lebensrettern als Dankeschön Blumen, Gutscheine und Ehrennadeln. 26 Neuspender konnte das DRK in diesem Jahr in der Region gewinnen – im Vorjahr waren es noch 50. Die Nachwuchsarbeit wird laut Bethke dadurch erschwert, dass Spendetermine nicht mehr an den weiterführenden Schulen durchgeführt werden, seit sich die Zahl der Spenden zuletzt drastisch reduziert hatte. Im Kreisverband werde derzeit überlegt, Asylbewerber für das Thema Blutspende zu interessieren. „Wir wollen das sehr feinfühlig angehen“, sagte Bethke. An erster Stelle stehe dabei die Aufklärungsarbeit. Die Kurzformel dafür könnte lauten: Leben retten und sich selbst etwas Gutes tun. Von jeder Blutspende werden drei Ampullen für eine Vorabuntersuchung und ein großes Blutbild genutzt. „Das ist jedes Mal wie ein Gesundheitscheck“, so Bethke.

Von Cindy Lüderitz

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