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Oberhavel Leegebruch: Verdacht auf radioaktives Fundstück
Lokales Oberhavel Leegebruch: Verdacht auf radioaktives Fundstück
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07:14 21.09.2017
Die Kameraden der Feuerwehr bereiten sich auf den Einsatz in Leegebruch vor.  Quelle: Julian Stähle
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Leegebruch

 Große Aufregung am Mittwochabend in Leegebruch: Ein Anrufer soll bei der Feuerwehrleitstelle in Eberswalde einen radioaktiven Gegenstand in Leegebruch gemeldet haben. Kurz nach 19 Uhr fuhren in der Gemeinde südwestlich von Oranienburg mehrere Wagen der Feuerwehr sowie die Polizei vor, um die Situation zu überprüfen und Probemessungen vorzunehmen.

Ein 64-jährige Schrottsammler aus der Leegebrucher Sandstraße findet einen metallähnlichen, etwa faustgroßen Gegenstand mit einem Gewicht von etwa 1,3 Kilogramm. Statt den Fund der Polizei zu melden, untersucht der 64-Jährige diesen erst einmal selbst und vergleicht ihn mit Bildern im Internet. Am Abend des 20. September (Mittwoch) verständigt er schließlich die Feuerwehr und löst damit einen Großeinsatz in Leegebruch aus. Quelle: Julian Stähle

Zunächst vor Ort waren zwei Feuerwehrautos aus Oranienburg (ein Gerätewagen Messtechnik sowie ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) sowie zwei Feuerwehrwagen der Leegebrucher Wehr (ein Löschgruppenfahrzeug sowie ein Tanklöschgruppenfahrzeug). Zu sehen waren gleich mehrere Mitglieder der Feuerwehr, die sich im Bereich der Geschwister-Scholl-Straße/Sandweg Schutzanzüge anlegten und auf einen Einsatz vorbereiteten. Der Bereich war mit Absperrungen versehen, die Polizei kümmerte sich vor Ort um verkehrstechnische Maßnahmen.

Polizeisprecher Toralf Reinhardt bestätigte am Mittwochabend einen Einsatz in Leegebruch: „Es handelt sich dabei um einen gefahrenabwehrenden Einsatz der Feuerwehr, den die Polizei mit entsprechenden Verkehrs- und Absperrmaßnahmen unterstützt.“ Im betreffenden Bereich in Leegebruch sei bei Grabungen ein metallener, atypischer Gegenstand gefunden worden. Die Feuerwehr habe daraufhin entsprechende gefahrenabwehrende Maßnahmen festgelegt.

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Von MAZonline

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