Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Leegebruch Erste Sitzung im neuen Haus
Lokales Oberhavel Leegebruch Erste Sitzung im neuen Haus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:33 21.05.2018
Die Gemeindevertreter kamen zum ersten Mal im neuen Saal zusammen. Auch eine Handvoll Zuschauer schauten vorbei. Quelle: Foto: Marco Paetzel
Anzeige
Leegebruch

Die Mitarbeiter der Verwaltung hatten in den vergangenen Wochen vor allem zwei Dinge zu tun: einräumen und ausräumen. Der Umzug der Verwaltung ins neue Gemeindezentrum in der Birkenallee ist so gut wie abgeschossen. „Wir sind froh, dass wir nicht mehr über Füße stolpern“, so Leegebruchs amtierender Bürgermeister Martin Rother während der ersten Gemeindevertreterversammlung im neuen Haus. Damit spielte er auf die beengten Verhältnisse im alten Sitzungsraum an, bei dem man oft über viele Beine steigen musste, wenn man ein paar Meter vorankommen wollte. Gut ein Dutzend Gäste waren zur Premieren-GVV am Donnerstag gekommen.

Das zweistöckige Haus, eine Investition von rund 4,3 Millionen Euro, hat eine nutzbare Fläche von rund 1500 Quadratmetern, ist barrierefrei und mit LED-Leuchten ausgestattet. Außerdem wurden 31 Meter Datenkabel verlegt, es gibt auch neue Server. Für Leegebruch ist es ein großer Schritt, denn seit 1993 war die Verwaltung zur Miete auf rund 900 Quadratmetern im Eichenhof untergebracht. Ein eigenes Rathaus hatte die Gemeinde vorher nie, ein solcher Bau war nach der Gründung der Stadt im Zuge des Zweiten Weltkriegs gestoppt worden. Auch das neue Gebäude ist kein klassisches Rathaus, demnächst wird hier auch die Bibliothek untergebracht, zudem gibt es einen großen Veranstaltungssaal. Am 30. Juni soll das Haus von 10 bis 13 Uhr zum ersten Mal für die Bürger offenstehen.

Martin Rother informierte aber auch über die Wasserproblematik. Der Durchlass in der Eichenallee werde geplant, allerdings fehle ein Jahr für diese Planung. Zudem seien die Gräben Leegebruchs durch Ablagerungen in den vergangenen Jahrzehnten um etwa 30 Zentimeter höher geworden. „Die Grabensohlen müssen regelmäßig gereinigt werden“, so Rother. Bei Arbeiten an Gräben sind Mitarbeiter des Bauhofes außerdem auf eine scharfe deutsche Granate aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen. Der Bereich sei nicht bebaut. Wo er liegt, wollte Rother aus taktischen Gründen nicht verraten. „Aber wir haben entschieden, dass der Bauhof dort nicht weiter tätig ist. Da gibt es wahrscheinlich mehrere Granaten.“

Von Marco Paetzel

Die Leegebrucher Hobby-Fotografin Ramona Birkner kann beim Bildermachen vor allem abschalten. Sie hat eine Vorliebe für die Milchstraße und stille Wasserflächen. Demnächst plant die Leegebrucherin sogar eine Reise nach London, dort will sie eine ganz besondere Attraktion vor die Linse bekommen.

05.05.2018

Als einer von 27 engagierten Bürgerinnen und Bürgern wird Leegebruchs Wehrführer Sebastian Hentschel am Freitag mit der Ehrenmedaille des Landtages ausgezeichnet.

08.05.2018
Oberhavel Effektive Polizeiarbeit in Leegebruch - Drei auf einen Streich

Die Dienstfahrt der Polizisten nach Leegebruch war ergiebig: Ein Anruf, mehrere Delikte.

08.05.2018
Anzeige