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Oberhavel Leiterin der Kreisvolkshochschule hat gekündigt
Lokales Oberhavel Leiterin der Kreisvolkshochschule hat gekündigt
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00:18 12.05.2017
Ihr Herz schlägt für die Bildung: Carmen Haberland verlässt die Kreisvolkshochschule. Quelle: Marco Winkler
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Oranienburg

Seit 2004 leitete Carmen Haberland die Kreisvolkshochschule (KVHS) Oberhavel. Ihre Stelle ist seit dem 1. April vakant. Die Oranienburgerin hatte schon im Sommer vorigen Jahres gekündigt. Bewerbungsgespräche mit potenziellen Nachfolgern wurden laut Kreisverwaltung in diesem Februar geführt.

„Beim ersten Verfahren konnte keiner der Bewerber beziehungsweise Bewerberinnen überzeugen“, sagt Kreissprecher Ronny Wappler auf MAZ-Nachfrage. Deshalb gibt es ein zweites Bewerbungsverfahren, das am 17. Mai endet. „Die Bewerbungsgespräche sind für die 23. und 24. Kalenderwoche 2017 geplant.“

„Enttäuschung“ nach 25 Jahren Bildungsarbeit

Carmen Haberland indes nimmt sich eine Auszeit. Ihr Ende mit der Kreisverwaltung bezeichnet die Mittfünfzigerin als „Enttäuschung“. Sie sagt:„Es gab nach 25 Jahren zum Abschied nicht einmal einen Handschlag.“ Näher möchte sie sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht über die Umstände ihrer Entscheidung darüber äußern. Sicher ist: Die Schule war ihr Leben. Hier steckte sie ihre ganze Kraft rein.

Carmen Haberland war es auch, die sich für die Überarbeitung der längst überfälligen Gebührensatzung stark machte, wie sie der MAZ in einem Interview berichtete. Eine entsprechende Beschlussvorlage geht jetzt in den Kreistag (MAZ berichtete).

Carmen Haberland bleibt Bildung treu

Carmen Haberland verlässt ihr Metier aber nicht: „In erster Linie schlägt mein Bildungsherz. Ich werde der Bildung also weiterhin treu bleiben“, sagt sie. Jetzt muss sie sich erst einmal sortieren. Bis der Posten neu besetzt ist, wird die Leitungsaufgaben die stellvertretend Fachdienstleiterin Nadine Rauch übernehmen.

Bei dem Job in der Bildungseinrichtung handelt es sich laut Stellenausschreibung um ein unbefristetes Arbeitsverhältnis in Vollzeit (40 Stunden wöchentlich) – eine Teilzeittätigkeit ist möglich. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit erwachsenenpädagogischer oder sozial-/politik-/kultur-wissenschaftlicher Ausrichtung.


Von Marco Winkler

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