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Leiterin für die Grundschule berufen

Borgsdorf Leiterin für die Grundschule berufen

Tatjana Liebach-Schultz ist die neue Schulleiterin der Grundschule in Borgsdorf. Aus den Händen von Schulrätin Sylvia Abroscheit erhielt die 50-Jährige ihre Berufungsurkunde. Für die 20 Kollegen und rund 300 Kinder an der Schule ist die „Neue“ eine gute Bekannte. Bereits seit mehr als zehn Jahren unterrichtet Tatjana Liebach-Schultz in Borgsdorf.

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Tatjana Liebach-Schultz (l.) erhält ihre Berufungsurkunde von Schulrätin Sylvia Abroscheit.

Quelle: Helge Treichel

Borgsdorf. Seit Dienstag, 14 Uhr, ist es amtlich: Tatjana Liebach-Schultz ist die neue Schulleiterin der Grundschule in Borgsdorf. Aus den Händen von Schulrätin Sylvia Abroscheit, im Staatlichen Schulamt Neuruppin für Grundschulen zuständig, erhielt die 50-Jährige ihre Berufungsurkunde. Holger Mittelstädt, der als Leiter der Waldgrundschule Hohen Neuendorf seit Schuljahresbeginn die kommissarische Leitung in Borgsdorf übernommen hatte, ist damit entlastet.

Für die 20 Kollegen und rund 300 Kinder an der Schule ist die „Neue“ eine gute Bekannte. Bereits seit mehr als zehn Jahren unterrichtet Tatjana Liebach-Schultz in Borgsdorf. Ihre Fächer: Deutsch, Kunst, Englisch und Mathe. Erst über Ostern allerdings ist die Berlinerin nach Hohen Neuendorf umgezogen. Als die Stellenausschreibung veröffentlicht wurde, habe sie nicht lange überlegt und sich sofort beworben, sagt sie.

Holger Mittelstädt schenkt eine „Kapitänsglocke“

Holger Mittelstädt schenkt eine „Kapitänsglocke“.

Quelle: Helge Treichel

Holger Mittelstädt verglich die Aufgaben eines Schulleiters mit der eines Kapitäns: Beide bestimmten den Kurs und müssten sich auf ihre Mannschaft verlassen können. Und das Beispiel der Titanic zeige, dass sich Probleme nicht immer umschiffen lassen, sondern offensiv angegangen werden müssen. Mit Verweis auf das maritime Gleichnis überreichte er ihr eine Kapitänsglocke, die hoffentlich stets die nötige Autorität verleihe. Schulrätin Sylvia Abroscheit, selbst erst seit vergangenen Sommer im Amt, dankte Mittelstädt für seinen Einsatz. Er habe die Aufgabe „hervorragend gemeistert“. Und zugleich wisse sie nun, an wen sie sich wenden kann, „wenn es mal wieder brennt“. Dass er sich als Kapitän und Lotse in schwierigen Gewässern bewährt habe, bescheinigte auch Elternvertreter Frank Grußendorf. Zugleich zeigte er eine Liste von abzuarbeitenden Dingen. Seinen Wunsch nach einer guten Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung drückte Sozialfachbereichsleiter Sebastian Kullack aus. Als Vertreterin der „Mannschaft“ übergab Antje Mensinger ein junges Apfelbäumchen an die neue Chefin.

Antje Mensinger dankt dem scheidenden Ersatzdirektor

Antje Mensinger dankt dem scheidenden Ersatzdirektor.

Quelle: Helge Treichel

Die formulierte ihre „Vision“ für die Grundschule. Die soll sich weiter öffnen, um als Teil des Gemeinwesens Energien und Synergien im Ort zu entfalten. Nach zehn Jahren sei es mal wieder nötig, die Konzeption zu aktualisieren. Stichworte: „lesende Schule“ und Profilierung im kreativen Bereich. Auch ein Schulname sollte gefunden werden. Und man wolle so arbeiten, als sei man eine Inklusionsschule, „denn es gibt viele Kinder mit speziellen Bedürfnissen." Und das betreffe nicht nur die Kinder der Flüchtlinge, die demnächst erwartet werden.

Die Neue ist eine gute Bekannte

Die Neue ist eine gute Bekannte: Tatjana Liebach-Schultz.

Quelle: Helge Treichel


Von Helge Treichel

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