Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 5 ° heiter

Navigation:
Letzte Arbeiten am Verdachtspunkt Alter Hafen

Letzte Vorbereitungen Letzte Arbeiten am Verdachtspunkt Alter Hafen

Am Mittwoch stellt sich heraus, ob am Alten Hafen in Lehnitz wieder Blindgänger im Boden liegen. Die Munitionsräumer haben sich bis zu den Verdachtspunkten durchgekämpft. Unmengen von Grundwasser mussten abgepumpt werden. Nun sind die Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes gefragt.

Lehnitz 52.742781266691 13.25937998938
Google Map of 52.742781266691,13.25937998938
Lehnitz Mehr Infos
Nächster Artikel
Turbo-Abi: Lust oder Frust?

Am Alten Hafen in Lehnitz läuft der Countdown für die Bombensuche.

Quelle: Enrico Kugler

Lehnitz. Spätestens Mittwochmittag werden die Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KMBD) für Gewissheit sorgen. „Dann wissen wir genau, ob am Alten Hafen Blindgänger im Boden liegen“, sagt Sylvia Holm, Ordnungsamtsleiterin der Stadt. Besser gesagt liegen die Blindgänger wahrscheinlich noch im Wasser. Denn das Grundwasser am Fundort ganz nahe am Ufer des Oder-Havel-Kanals hatte den Experten schon beim ersten Versuch totale Kopfzerbrechen bereitet. Damals waren sie gescheitert. Nun im zweiten Anlauf ist die Freilegung geglückt.

Sollten die Sprengmeister tatsächlich Bombenblindgänger sichten, dann wird am Donnerstag sofort entschärft oder gesprengt. Der Sperrkreis betrifft ab 8.30 Uhr etwa 4000 Menschen.

Dieser Sperrkreis könnte am Donnerstag in Kraft treten.

Dieser Sperrkreis könnte am Donnerstag in Kraft treten.

Quelle: Stadtverwaltung

Am Alten Hafen laufen am Dienstag die Vorbereitungsarbeiten noch auf Hochtouren. Die Firma Boskalis, Kampfmittelberäumung GmbH, ist vor Ort. Auffällig ist, dass um die Verdachtspunkte dieses Mal keine Spundwände in den Boden gerammt wurden. Es handelt sich eher um eine Stützkonstruktion aus einfachen Blechen. Von der Grube aus wurden große Rohre bis zum Kanal verlegt. Seit Freitag laufen die Pumpen Tag und Nacht. Das Grundwasser sprudelt in einem dicken Strahl in den Oder-Havel-Kanal. Von der Brücke aus beobachten Spaziergänger das Geschehen.

Unmittelbar neben dem Verdachtspunkt sorgen die Anlieger gerade vor. Eine Firma hat am Dienstag vor den beiden Einfamilienhäuser am Baumschulenweg 2 und 2a große Holzwände aufgestellt. Sie sollen die neu gebauten Häuser schützen. Im November 2013 musste ganz in der Nähe ein Blindgänger gesprengt werden. Paule Dietrich hatte damals sein Zuhause verloren.

Die Anlieger werden über den Stand und die Ergebnisse der Arbeiten immer auf dem Laufenden gehalten. Ab Mittwoch schaltet die Stadtverwaltung unter 03301/60 09 00 ein Servicetelefon.

a309a884-0918-11e5-a252-868c68729208

Morgen wissen die Sprengmeister und die Anwohner am Alten Hafen in Lehnitz mehr. Dann stellt sich heraus, ob wieder Blindgänger im Boden liegen. Die Munitionsräumer haben sich bis zu den Verdachtspunkten durchgekämpft. Unmengen von Grundwasser mussten abgepumpt werden. Nun sind die Sprengmeister dran.

Zur Bildergalerie

Von Andrea Kathert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Oberhavel


57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg