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Oberhavel Liebenwalde „veräppelt“ seine Schüler
Lokales Oberhavel Liebenwalde „veräppelt“ seine Schüler
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06:04 28.09.2017
Die Schüler der Klasse 3a ließen es sich am Mittwoch ordentlich schmecken. Quelle: Bert Wittke
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Liebenwalde

Süßigkeiten und Nutella auf Weißbrot tummeln sich leider immer noch allzu häufig in den Brotbüchsen von Grundschülern. Auch in Liebenwalde. Die Schulzahnärztin kann ein Lied davon singen. Was die Häufigkeit von Karies betrifft, liegen Liebenwaldes Grundschüler mit ihren Beißerchen im Land Brandenburg momentan leider ziemlich weit vorne. Doch schon bald soll Schluss mit dieser Negativbilanz sein. Seit vergangener Woche werden in der Grundschule „Am Weinberg“ dienstags, mittwochs und donnerstags fleißig Äpfel gewaschen. Die stehen dann in der Frühstückspause auf einem Tisch im Flur und die Mädchen und Jungen können zugreifen. Was sie auch gern und fleißig tun. Dabei haben bereits etliche Schüler gemerkt, dass so ein Apfel nicht schlechter schmeckt als ein Nutellabrot. Und Obst, das wissen die Kinder aus dem Sachkundeunterricht natürlich schon lange, ist auch viel gesünder als das ganze Zuckerzeug.

Tony aus Liebenwalde scheint es sichtlich zu schmecken. Sie weiß, dass Äpfel sehr gesund sind. Quelle: Bert Wittke

Äpfel im Wert zwischen 450 und 500 Euro bekommen die Liebenwalder sowohl dieses als auch nächstes Jahr aus einem speziellen Schulobst-Programm. Der Brandenburger Landtag hatte die Regierung in Potsdam darum gebeten, eine solche Aktion ins Leben zu rufen. Daraufhin stehen in diesem Jahr nunmehr 100 000 Euro für das Verteilen der paradiesischen Früchte zur Verfügung. Die Schulen sollen selbst für den Einkauf sorgen und dabei vor allem regionale Produkte nutzen. Die Liebenwalder Äpfel besorgt Manuela Hempel, die das Blumen- und Gemüsegeschäft am Marktplatz betreibt. Dass das Obst dann in die Schule kommt und dort gerecht verteilt wird, obliegt Konrektorin Astrid Renné. Sie erhält dabei Unterstützung von den Mitstreitern des Schulfördervereins. Der Verein finanziert die Äpfel vor, bevor es das Geld dann vom Land zurück gibt. Erste Erfolge dieser Vitamin-Attacke sind bereits sichtbar. In vielen Brotbüchsen schaut es inzwischen wesentlicher kerniger aus, als dies vorher der Fall war.

Von Bert Wittke

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