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Liebenwalde Mehr Parkplätze in Hafennähe
Lokales Oberhavel Liebenwalde Mehr Parkplätze in Hafennähe
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13:01 13.03.2019
Kurz nach dem Baubeginn auf der Baustelle (v.l.): Bürgermeister Jörn Lehmann, Vize-Bürgermeisterin Martina Schnur, Planer Thomas Redlich und Denis Kubitzky von der Baufirma ZTV. Quelle: FOTO: Enrico Kugler
Liebenwalde

Die Zahl der Parkplätze in Liebenwalde steigt in diesem Jahr. Pünktlich zum Beginn der Sommerferien am 22. Juni soll die Park- und Rastanlage an der Berliner Straße/Ecke Am Kiez fertig sein. Der erste Spatenstich ist bereits erfolgt, die Baufahrzeuge sind schon angerückt. „Das wird ein weiteres touristisches Infrastrukturprojekt“, sagt Bürgermeister Jörn Lehmann am Dienstagnachmittag über dieses Vorhaben.

Direkt an der Berliner Straße werden in den nächsten Monaten 31 neue Stellflächen entstehen, von denen werden zwei für Behinderte reserviert sein. Und in den Parkkomplex integriert werden auch zwei Plätze, die für Elektrofahrzeuge vorgesehen sind. Aber nicht nur das, sie können dort auch mit Strom „betankt“ werden.

Seinen Anfang genommen hatte das Projekt bereits im Jahr 2017 – „mit dem Abriss der damaligen Wohnbebauung“. Das Gebäude, welches auf der Ecke stand, habe sich nicht für eine Sanierung geeignet, deshalb stand es auch außer Frage, dass sich die Investition amortisieren würde. Es habe quasi zu einem Investitionsstau geführt, weshalb die Entscheidung für einen Abriss fiel. Ein weiteres Argument dafür: Das Sichtfeld am Stadthafen sei nun ein ganz neues, ein angenehmes.

Die Park- und Rastanlage sei eine Ergänzung für das gesamte Hafenareal. Insbesondere würde sich die Parkplatzsituation in der Saison entspannen. „Am Hafen sind die vorhandenen Parkplätze speziell am Wochenende immer voll“, sagt Jörn Lehmann. Zwischen dem Parkplatz und dem Langen Trödel/Hafen haben die mit dem Auto angereisten Gäste der Stadt auch noch einmal die Möglichkeit, zu verweilen. Plätze dafür sind in der Planung von Thomas Redlich vom Berliner Landschaftsarchitekturbüro Grün + Bunt eingeplant. Auch acht Anlehnbügel für Fahrräder werden nach Fertigstellung (Ziel ist der 22. Juni 2019) zu finden sein.

Investiert werden insgesamt 225 000 Euro. 140 000 Euro davon kommen als Fördergelder über die ländliche Entwicklung (Leader).

Von Stefan Blumberg

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