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Oberhavel Lieber Gänsebraten als Geschenke
Lokales Oberhavel Lieber Gänsebraten als Geschenke
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19:39 03.11.2015
Für Lilly bedeutet Weihnachten Schnee in den Bäumen. Liebevoll hat sie ihre Ideen für die MAZ-Weihnachtskartenaktion gezeichnet. Quelle: Foto: Gawande
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Friedrichsthal

Für ihre Familie habe sie schon oft Karten zu den verschiedensten Anlässen gezeichnet, verrät die neunjährige Courtney, die mit viel Fantasie und Zeichentalent ihre Ideen von Rehen und Füchsen im verschneiten Wald für die Weihnachtskartenaktion der MAZ auf Papier festhält.

Courtney besucht mit ihren 24 Mitschülern die vierte Klasse der Friedrichsthaler Grundschule, die in diesem Jahr die Weihnachtskarten für die MAZ gestalten wird. Letztlich werden zwar nicht alle Motive auf den gedruckten Karten erscheinen, trotzdem sind die Neun- und Zehnjährigen unter Anleitung ihrer Kunstlehrerin Elke Frank eifrig dabei, ihre Weihnachtsträume auf Papier zu bannen. Gar nicht so einfach mit den Buntstiften akkurat die Zeichenzwischenräume zu füllen. Oder wie kann man Schneeflocken auf dem weißen Papier darstellen?

Elke Frank gibt den Kindern Tipps, hilft auch einmal mit dem passenden Material aus und achtet akribisch auf die richtige Schreibweise der guten Wünsche auf den Karten. Während klassische Musik im Hintergrund für angenehme Arbeitsruhe sorgt, erzählt Florian, dass für ihn zu Weihnachten auf gar keinen Fall der Gänsebraten fehlen darf. „Der ist mir wichtiger als die Geschenke“, bekräftigt er. Er sei eben wunschlos glücklich und helfe gerne mit, wenn Mama oder Oma basteln. „Ich habe viele Ideen.“

Die hat auch Marvin, der in den Kunst- und Musikstunden zeigen kann, was in ihm steckt. Ein kleines winterlich verschneites Dorf ist auf dem weißen Papier entstanden, inklusive Kirchturm. Auch wenn Weihnachten noch acht Wochen entfernt ist, kommt beim Anblick seines kleines Kunstwerkes beim Betrachter adventliche Vorfreude auf.

Die Kinder haben viel gelernt in den Kunststunden bei Elke Frank. „Ich achte sehr auf die Genauigkeit und auch auf Details, trotzdem soll die Fantasie der Kinder nicht zu kurz kommen“, erklärt die Lehrerin, die bedauert, in ihrem geliebten Kunst- und Musikraum kein Waschbecken zu haben. „Das macht das Arbeiten mit Tusche nicht einfacher.“

Überhaupt platze die Schule aus allen Nähten, berichtet sie. Alleine für diese Klasse stehen zwei weitere Kinder auf der Warteliste. Da es sich jedoch, um eine Integrationsklasse handele, ist man mit 25 Kindern eigentlich jetzt schon überbelegt. „Diese Weihnachtskartenaktion ist deshalb eine tolle Sache, um auf uns als Schule aufmerksam zu machen“, findet Elke Frank. „Auch wenn wir eine kleine Schule sind, können wir doch Großes vollbringen.“

Von Ulrike Gawande

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