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Oberhavel Lindenkrug steht vor dem Aus
Lokales Oberhavel Lindenkrug steht vor dem Aus
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13:28 25.05.2017
Der Lindenkrug in Schwante. Quelle: Tiesler
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Schwante

Der Lindenkrug in Schwante steht vor dem Aus. Wie Betreiber Ingo Pietz am Dienstag der MAZ bestätigte, ist ihm der Mietvertrag zum 30. September gekündigt worden. „Es gab keine Begründung, das kam aus heiterem Himmel“, sagte er. Die Vermieterin, die den Lindenkrug dafür selbst betrieben hatte, war leider telefonisch für eine Nachfrage nicht erreichbar.

Die Gaststätte am Lindenweg ist bei vielen Bewohnerin und Ausflüglern beliebt. „Fast regelmäßig treffen wir uns mit anderen Bewohnern aus Schwante im Lokal zum Feierabend- oder Wochenendbier“, sagt Hartmut Schulz, der sich an die MAZ gewandt hatte. „Hier besteht, insbesondere in der Sommerzeit, die Möglichkeit im Biergarten zu sitzen und bei Bieren und Essen ein wenig nachbarschaftliche Gespräche zu pflegen.“

Seit mehr als 15 Jahren ist Ingo Pietz der Betreiber der Gaststätte in der Lindensiedlung. Für ihn ist das drohende Aus ein schwerer Schlag, wie er sagte. Auch wenn er durchaus schwere Zeiten hatte. „Während der Straßenbauarbeiten sind wir auf dem Zahnfleisch gewesen“, erzählt er. Inzwischen laufe der Laden wirtschaftlich aber wieder in recht geordneten Bahnen. Pietz hatte zwar nicht mehr an allen Tagen geöffnet, aber der Lindenkrug sei gut besucht, und auch beim Partyservice habe er gut zu tun. Eigentlich habe er mit der Vermieterin über die Verlängerung reden wollen, als die Kündigung kam.

„Ich habe das Ding damals grundlegend saniert“, so Ingo Pietz. Nun soll er alles zurückbauen, auch zum Beispiel die Terrasse. „Das sind jetzt noch eine Menge Kosten, aber das ist eigentlich zweitrangig, ich muss jetzt eine Lösung finden.“ Heißt: Ingo Pietz ist auf der Suche nach einem neuen Raum für die Gaststätte. „Ich möchte gern in Oberkrämer bleiben“, sagt er. „Aber es ist hier nichts zu kriegen. Schwante wäre optimal, aber es gibt hier keine Gewerbeobjekte.“

Schon geplante und gebuchte Veranstaltungen und Bestellungen müsse er absagen. Den Lieferservice kann er eventuell auch so weiterbetreiben, das stehe aber noch nicht fest. „Aber der Lindenkrug war ja dafür auch der Anlaufpunkt.“

Von Robert Tiesler

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