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Oberhavel Lindenweg wird an zwei Tagen voll gesperrt
Lokales Oberhavel Lindenweg wird an zwei Tagen voll gesperrt
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06:15 17.08.2016
Nur Anlieger dürfen momentan durch die Baustelle im Lindenweg in Schwante. Am 24. und 25. August gibt es eine Vollsperrung. Quelle: Robert Tiesler
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Schwante

Zwei Jahre ist es her, dass die Bewohner der Lindensiedlung in Schwante wegen Bauarbeiten zeitweilig vom Straßennetz abgeschnitten waren. Nun wird es erneut eine Vollsperrung geben – nämlich am 24. und 25. August, jeweils von 8 bis 16 Uhr im Bereich zwischen Amalienfelder Weg und dem Bahnübergang zur L 170. Problem: Für die Bewohner der Siedlung ist es überhaupt die einzige offizielle Verbindung zur Landesstraße auf der anderen Seite des Bahnüberganges.

Seit Mitte Juli wird auf dem Lindenweg gebaut, die Straße ist nur für Anlieger frei, die Autos müssen sich vor allem am Tage schon mal um die Baubahrzeuge schlängeln. Nun kommen also an zwei Tagen die je achtstündigen Vollsperrungen. „Am ersten Tag wird die Asphalttragschicht eingebracht, und die muss dann auskühlen“, sagt Dirk Eger, der Leiter des Bauamtes in Oberkrämer. Die Deckschicht folgt am zweiten Tag.

Peter Wedell vom Bürgerkreis in der Lindensiedlung übt – wie auch bei der Baumaßnahme vor zwei Jahren – heftige Kritik. Dabei gehe es ihm und seinen Mitstreitern um die Vollsperrung, aber auch um die Informationspolitik der Verwaltung in Oberkrämer. „Wir sind nicht aufmüpfig, wir wollen nur informiert werden.“ Gegenüber den etwa 700 Bewohnern der Lindensiedlung habe es bis jetzt keine offizielle Ankündigung gegeben. Auch versteht Peter Wedell nicht, warum die Straße an zwei Tagen gesperrt werden müsse. Als das sehr viel längere Straßenstück auf der Kremmener Chaussee neu asphaltiert worden ist, sei das schneller gegangen, so Wedell.

Wie kommen Pflege- und Notdienste in die Siedlung?

Unklar sei auch, so der Anwohner, was mit rettungs- und Pflegediensten geschehe, die in dieser Zeit in die Lindensiedlung müssen. Klar ist nun immerhin, dass die Fahrradstraße von Sommerswalde zur Siedlung in dieser Zeit geöffnet wird. Sie könne in sehr dringenden Fällen sowie von Pflege- und Rettungsdiensten genutzt werden, sagt Bauamtsleiter Dirk Eger. es handele sich aber nicht um eine reguläre Umleitung, da die Strecke mit drei Metern Breite zu schmal ist – Begegnungsverkehr sei oft nicht möglich. „Pflegedienste können sich bei uns melden, wie werden das organisieren“, verspricht Dirk Eger. „Ganz unpassierbar ist die Baustelle ja auch nicht“, sagt er noch. Käme es zu einem Notfall und Einsatzwagen mit Blaulicht müssten anrücken, gäbe es schnelle Lösungen. Dass aber im Fall der Fälle die Feuerwehr oder Krankenwagen über den heißen oder warmen Asphalt fahren, bezweifelt Peter Wedell – immerhin könnten ja dadurch auch die Autos selbst beschädigt werden.

Demnächst sollen an der Lindensiedlung Schilder aufgestellt werden, die die Bewohner über die baldige Sperrung informiert.

Von Robert Tiesler

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