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Lippenbalsam und Brotaufstrich

Velten Lippenbalsam und Brotaufstrich

Eine Bienen AG der Barbara-Zürner-Oberschule hat die Patenschaft für die Bienen, die im Rahmen des Projektes „Velten summt – Bienen für die Ofenstadt“ in einem zum Bienenwagen umfunktionierten Bauwagen untergebracht sind, übernommen. 30 Kilogramm Honig konnten dieses Jahr gewonnen werden, der auf dem Honigfest mit anderen von den Schülern produzierten Honigprodukten verkauft wurde.

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Ein Flötist der Extraklasse

Lehrerin Alona Schröter (2.v.l.) gestaltete mit den Schülern an ihrer Station des Honigfestes Blumenkränze

Quelle: Foto: Ulrike Gawande

Veltem. Aus Schnittlauch, Schinken, Joghurt, Mayonnaise, Salz und Pfeffer rühren Schüler der neunten Klasse einen leckeren Brotaufstrich zusammen. Nur eine der zehn Mitmachstationen, die gestern beim zweiten Honigfest der Barbara-Zürner-Oberschule in Velten angeboten wurden. Das Fest war der Abschluss des diesjährigen Projektes „Velten summt – Bienen in die Ofenstadt“. Doch was hat ein Brotaufstrich mit Honig oder Bienen zu tun?

Auf den ersten Blick wenig, auf den zweiten schon mehr. Schließlich sind Kräuter, Blumen und andere Pflanzen die Nahrungsgrundlage der kleinen nützlichen Insekten, deren Honig – von den Schülern selbst geschleudert – auf dem Fest verkauft wurde. 30 Kilogramm habe man in diesem Jahr gewonnen, berichtet Alona Schröter, Lehrerin für Naturwissenschaften. „Erstmals haben wir eine Bienen-AG gehabt, in der acht Schüler die Patenschaft für die Bienen übernommen haben, auch während der Ferien“, berichtet sie. Neu gestaltet wurde auch das Blumenbeet mit Schafgarbe, Sommerflieder und Rotem Sommerhut. Pflanzen, die Bienen lieben.

Während Alona Schröter mit Schülern Kränze aus Blumen bindet, widmet sich Helmut Quade, ehemaliger Lehrer der Schule, mit einzelnen Schülern im Bienenwagen dem Schleudern des Honigs. Drei Waben, die zuvor entdeckelt wurden, stellt der Fachmann dazu in die handbetriebene Tangentialschleuder. Die größte Schwierigkeit sei für die Schüler, die Angst zu überwinden, verrät Alona Schröter. Der fertige Honig läuft später durch zwei Siebe, bevor er in die Honiggläser abgefüllt wird. Der Veltener Honig verkauft sich auf dem Fest genauso gut wie der selbstgemachte Lippenbalsam mit Honig der Schüler oder die Hähnchenspieße mit Chili und Honig. „Die gehen weg wie warme Semmeln“, lacht Geschichtslehrerin Petra Ott.

Von Ulrike Gawande

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