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Oberhavel Blindgänger in Oranienburg entschärft
Lokales Oberhavel Blindgänger in Oranienburg entschärft
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15:06 20.12.2017
Einsatzleiter André Müller und der entschärfte Blindgänger..  Quelle: Julian Stähle
Oranienburg

 Alle wichtigen Infos auf einen Blick:

– Seit 8 Uhr ist ein Sperrkreis um den Fundort im Louise-Henriette-Steg eingerichtet.

– Fast 12.000 Anwohner mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen.

Es gibt zwei Ausweichquartiere in Germendorf und Lehnitz.

– Der Bahnhof ist seit 8 Uhr gesperrt, die S-Bahn hat einen Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

– Um 14 Uhr kam die Entwarnung: „die Entschärfung der amerikanischen Weltkriegsbombe am Oranienburger Louise-Henriette-Steg ist geglückt“.

– Der Sperrkreis wurde um kurz vor 15 Uhr augehoben, die Bewohner konnten zurück in ihre Wohnungen

In Oranienburg wurde erneut ein Blindgänger gefunden. Am 20. Dezember 2017 mussten daher rund 12.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Der Tag in Bildern.

Unsere Reporter sind vor Ort und berichten live:

  • 20.12.17 16:12
    Nachdem auch die MAZ-Redaktion inzwischen wieder in den Redaktionsräumen sitzt, die zuvor aufgrund des Sperrkreises nicht zugänglich waren, arbeiten wir den Tag jetzt für die morgige Ausgabe auf. Neben vielen anderen spannenden Themen aus dem Landkreis Oberhavel können Sie den Tag der Bombenentschärfung morgen noch einmal in gedruckter Form Revue passieren lassen. Wir sagen noch einmal ein großes Dankeschön an den Sprengmeister und sein Team für einen tollen Job und alle anderen Beteiligten, die heute dafür gesorgt haben, dass die Bombenentschärfung ohne größere Probleme ablaufen kann. Ihnen allen ein frohes Weihnachtsfest!
  • 20.12.17 14:39
    Die Menschen nehmen ihren gewohnten Alltag nach der stundenlangen Innenstadtsperrung wieder auf. Der Bahnhofsvorplatz ist bereits wieder rege belebt.
  • 20.12.17 14:21
  • 20.12.17 14:08
    Zwei Minuten vor Aufhebung des Sperrkreises - keine Menschenseele weit und breit zu sehen (Foto 1). Wenig später, nachdem die Sirene signalisiert hat, der Sperrkreis ist aufgehoben, sind die ersten Fahrzeuge wieder auf der Straße (Foto 2).
  • 20.12.17 14:07
    Hier wurde das 250-Kilo-Stück ursprünglich gefunden.
  • 20.12.17 14:06
    Die Bombe wird vom Kampfmittelbeseitigungsdienst nun abtransportiert.
  • 20.12.17 14:04
  • 20.12.17 13:57
    In diesem Moment ertönen die Sirenen. Der Sperrkreis ist aufgehoben, die Einwohner können nun zurück in ihre Wohnungen kehren.
  • 20.12.17 13:55
    Noch ist der Sperrkreis nicht aufgehoben. Vor dem Bahnhof Oranienburg herrscht nach wie vor gespenstische Ruhe. Im Kreisel vor dem Kaufland, der an den Sperrkreis angrenzt, fährt ein Schwerlaster seit Minuten immer und immer wieder im Kreis und wartet so wohl auf die Freigabe.
  • 20.12.17 13:54
    Sprengmeister André Müller im MAZ-Interview.
  • 20.12.17 13:51
    Das ist Bombe Nummer 203, die in Oranienburg nach dem 2. Weltkrieg gefunden wurde. Der Sprengmeister und sein Team stehen nach der Entschärfung den zahlreichen Medienvertretern Rede und Antwort.
  • 20.12.17 13:45
    "Die Entschärfung ist mustergültig verlaufen. Wir hatten keinerlei Probleme mit dem reinen Entschärfungsvorgang", fasst Sprengmeister André Müller seinen heutigen Einsatz zusammen. "Ich habe ein sehr gutes Team gehabt, wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis", bedankt er sich bei seinen Kollegen. Insgesamt sechs Experten haben die Bombe heute entschärft.
  • 20.12.17 13:32
    Die Freude bei allen Beteiligten über die erfolgreiche Entschärfung der Bombe ist sichtbar.
  • 20.12.17 13:30
    Das ist die 250-Kilogramm-Bombe, die Oranienburg heute lahmgelegt hat.

    Frank Oltersorf überbringt Einsatzleiter André Müller vom Kampfmittelbeseitigungsdienst stellvertretend für die Oranienburger Glückwünsche zur erfolgreichen Entschärfung sowie die Danksagung der Bürger der Stadt.
  • 20.12.17 13:26
    Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Oranienburg, Frank Oltersdorf, sowie Vertreter von Feuerwehr und Polizei sind auf dem Weg zum Fundort der Bombe, um Einsatzleiter André Müller persönlich Dank und Gratulation auszusprechen.
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Von MAZonline

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