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Oberhavel Der Haushalt ist beschlossene Sache
Lokales Oberhavel Der Haushalt ist beschlossene Sache
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20:38 15.01.2019
Stefanie Bunk ist seit dem 1. Dezember 2018 Kämmerin der Gemeinde Löwenberger Land. Quelle: Bert Wittke
Löwenberg

Der Haushalt der Gemeinde Löwenberger Land für das kommende Jahr ist beschlossene Sache. Am Dienstagabend haben die Gemeindevertreter in ihrer Sitzung den Etat für 2019 abgesegnet. Zuvor war darüber informiert worden, dass die Gemeinde im vergangenen Jahr ihren letzten noch anhängigen Kredit in Höhe von rund 400 000 Euro abgelöst hat. Damit ist sie nunmehr nicht mehr mit Krediten belastet.

Keine neue Kreditaufnahmen im Jahr 2019 vorgesehen

Für den Haushalt 2019 ist vorgesehen, ohne neue Kreditaufnahmen über die Runden zu kommen, also schuldenfrei zu bleiben. Ein ehrgeiziges Ziel, wenn man bedenkt, dass die Gemeinde Löwenberger Land dieses Jahr Investitionen in Höhe von rund 6,1 Millionen Euro plant. Bürgermeister Bernd-Christian Schneck spricht in diesem Zusammenhang von einer wiederum sehr hohen Investitionssumme. Noch in keinem Jahr zuvor sei so viel Geld in die Hand genommen worden. Dies sei sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass aufgrund des anhaltenden Zuzugs im Löwenberger Land die Einkommenssteueranteile in den vergangenen Jahren gestiegen sind. Zudem hatte die Gemeinde auch mehr Schlüsselzuweisungen vom Land erhalten, als ursprünglich angenommen worden war. Und auch die Gewerbesteuereinnahmen seien zuletzt leicht steigend ausgefallen.

Brandschutz: Gerätehäuser abgearbeitet, nun Konzentration auf Modernisierung der Technik

Nachdem im vergangenen Jahr mit Teschendorf nunmehr auch die letzte noch ausstehende Löschgruppe ein neues Gerätehaus erhalten hat, werden sich die Ausgaben im Bereich Brandschutz in den nächsten Jahren vor allem auf die Modernisierung der Technik konzentrieren. Dieses Jahr soll ein neues Hilfeleistungsfahrzeug (HLF 20) für 380 000 Euro angeschafft werden. Es ist für die Löschgruppe in Löwenberg vorgesehen.

Schulen und Kitas der Gemeinden einer der Investitionsschwerpunkte

Einen weiteren Schwerpunkt bei den Investitionen bilden auch dieses Jahr wieder die Schulen und Kindertagesstätten der Gemeinde. So sind 1,1 Millionen Euro für den Kita-Anbau in Grünberg vorgesehen. Für den Kita-Neubau in Teschendorf sind dieses Jahr 300 000 Euro für die Planungskosten im Haushalt eingeplant. 123 000 Euro werden in einen neuen Fachraum Informatik in die Libertasschule fließen, 124 000 Euro sind für neues Mobilar der Schule bestimmt. Für neues Mobilar der Kitas sind 91 000 Euro eingestellt.

Nassenheide bekommt eine neue Bushaltestelle

Weitere Investitionsschwerpunkte sind die Hüllensanierung der ehemaligen Kita im Ortsteil Linde (240 000 Euro, Fördermittel des Amtes für Flurneuordnung sind beantragt), der Mühlenweg in Nassenheide (1 000 000), der Weideweg in Nassenheide (300 000 Euro), der Griebener Weg in Teschendorf (freie Strecke/1,3 Millionen Euro, auch dafür sind Fördermittel beantragt), die Griebener Chaussee in Linde (180 000 Euro, Fördermittel bereits bewilligt) und der Bau einer neuen Bushaltestelle mit Haltebucht an der B96 in Nassenheide (120 000 Euro).

Pflege zur Werterhaltung der Schulen in Löwenberg und Grüneberg

Um gemeindliche Gebäude und Anlagen in einem ordentlichen Zustand zu halten, steckt die Gemeinde dieses Jahr erneut größere Summen aus dem Ergebnishaushalt in die Werterhaltung. So etwa 248 000 Euro in die beiden Schulen in Löwenberg und Grüneberg und 100 000 Euro in die Kitas. Auch der Unterhalt der immerhin 140 Kilometer langen Gemeindestraßen schlägt sich im Haushalt nieder. Allein 120 000 Euro sind für Baumschnittmaßnahmen und Ersatzpflanzungen, 45 000 Euro für die weiteren Arbeiten zur Erstellung eines Baumkatasters sowie 75 000 Euro für den Straßenwinterdienst veranschlagt. 102 000 Euro fließen in die Erhaltung der Dorfgemeinschaftshäuser.

Parallel dazu werden sich die Personalkosten erhöhen. Ein Grund dafür ist der Bedarf an zusätzlichem Personal für den Kitabereich.

Freiwillige Ausgaben der Gemeinde sollen auf Vorjahresniveau bleiben

Bei all diesen finanziellen Aufwendungen bleiben nach Auskunft von Bürgermeister Bernd-Christian Schneck die freiwilligen Ausgaben der Gemeinde, mit denen zum Beispiel die Vereinsarbeit im Löwenberger Land unterstützt wird, auf dem Niveau des Vorjahres und werden nicht gekürzt.

Der Bürgermeister sieht die Gemeinde damit für das aktuelle Haushaltsjahr gut aufgestellt und hofft, dass alle Vorhaben in bester Qualität fristgerecht umgesetzt werden können. Das Jahr 2018 habe gezeigt, dass es aufgrund der guten allgemeinen Wirtschaftslage teilweise schwer war, für alle notwendigen Arbeiten ausreichend Firmen zu finden. Wie sich die Situation diesbezüglich 2019 darstellt, müsse abgewartet werden.

Von Bert Wittke

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