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Löwenberger Land An unbeschranktem Bahnübergang bei Grieben: Zug kollidiert mit Pkw
Lokales Oberhavel Löwenberger Land An unbeschranktem Bahnübergang bei Grieben: Zug kollidiert mit Pkw
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10:47 13.03.2019
Dieser VW Touran kollidierte am Dienstagnachmittag mit einem Regionalexpress der Niederbarnimer Eisenbahn bei Grieben an einem unbeschrankten Bahnübergang. Quelle: Julian Stähle
Grieben

Riesenglück im Unglück hatte am Dienstagnachmittag ein 30-jähriger Mann im Löwenberger Land. Der Fahrer eines Pkw VW Touran kollidierte an einem Bahnübergang mit einem Regionalexpress der Niederbarnimer Eisenbahn, verletzte sich bei dem Zusammenstoß jedoch nur leicht.

Zug kollididert mit Pkw an unbeschranktem Bahnübergang

Gegen 17 Uhr hatte der 30-Jährige mit seinem im Landkreis OPR gemeldeten VW Touran die Kreisstraße 6512 im Löwenberger Land von Grieben aus in Richtung Vielitz befahren, als er einen unbeschrankten Bahnübergang überqueren wollte. Dabei kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Pkw und einem Zug der Regionalbahn RB 54.

Sind unbeschrankte Bahnübergänge noch zeitgemäß?

Ein Pkw kollidierte am Dienstag bei Grieben (Löwenberger Land) an einem unbeschrankten Bahnübergang mit einem Regionalexpress. Zwei Personen wurden leicht verletzt, es entstand hoher Sachschaden. Was sagen Sie: Sind unbeschrankte Bahnübergänge noch zeitgemäß?

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Zwei Leichtverletzte nach Zusammenstoß

Laut ersten Informationen der Polizei hatte der Autofahrer nach eigenen Angaben kein Warnsignal am Bahnübergang wahrgenommen. Der herannahende Zug kollidierte schließlich mit dem Heck des Pkws. Dabei wurde dessen 30-jähriger Fahrer leicht verletzt. Auch eine Zuginsassin wurde durch den Zusammenstoß leicht verletzt, beide Personen wurden aufgrund ihrer Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Lokführer blieb bei dem Zusammenprall unverletzt.

Unfall-Pkw nicht mehr fahrbereit

Der Zug wurde in Folge durch einen Techniker überprüft. Nachdem keine größeren Schäden festgestellt wurden, konnte er seine Fahrt fortsetzen. Der Pkw VW Touran war hingegen nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Riesenglück im Unglück hatte ein 30-jähriger Autofahrer am Dienstagnachmittag bei Grieben, als er mit seinem VW Touran an einem unbeschrankten Bahnübergang mit einem Regionalexpress kollidierte.

Fast 30000 Euro Sachschaden

Nach ersten Schätzungen der Polizei entstand durch den Zusammenprall an den Fahrzeugen sowie am Bahnübergang ein Sachschaden von rund 28000 Euro.

Zug setzt Fahrt nach Unfallaufnahme fort

Der Einsatz von Polizei und Rettungskräften am Unfallort dauerte bis 19.30 Uhr an. Die Kreisstraße musste zwischenzeitlich aufgrund der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten voll gesperrt werden. Nach der Bergung des Unfallwagens sowie der Überprüfung des Zuges setzte dieser um 19.30 Uhr seine Fahrt fort.

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Von MAZonline

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