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Löwenberger Land Gute Unterhaltung beim Herbstfest
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17:52 16.09.2018
An der Mal-Station war auch alles für den Kartoffeldruck vorbereitet. Ortsvorsteherin Claudia Weiß hielt hier und da einen Plausch und zog ganz nebenbei an den organisatorischen Fäden des Herbstfestes in Häsen. Quelle: Fotos: Martina Burghardt
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Häsen

 Volle Konzentration herrschte Sonnabendnachmittag an den einzelnen Stationen auf dem Festplatz in Häsen. Luca (11) war beispielsweise mit Feuereifer beim Kartoffelschälen auf Zeit dabei – und mit seinem Ergebnis recht zufrieden. Beim Trockenangeln musste die Kartoffeln zielgenau ausgeworfen werden. Enrico Wilde, Kinder- und Jugendwart des Kreisanglerverbandes, assistierte, denn ganz so einfach, wie es aussieht, war es wohl doch nicht.

Luca (11) schält um die Wette. Beim Herbstfest in Häsen drehte sich alles um die Kartoffel. Quelle: Martina Burghardt

Für die Unterhaltung war gut gesorgt. Das angekündigte Fußballspiel der ersten Mannschaft des Häsener Sportvereins war zwar abgesagt worden, dafür konnte man die Sportler beim Training beobachten. Beim Zielschießen in die Mülltonne zeigten sich die wahren Talente.

14 Kuchen für die Festgäste

Währenddessen genossen die Gäste das gute Essen: Schweinebraten zum Beispiel oder auch Selbstgebackenes. 14 Kuchen und dazu noch Muffins hatten die Einwohner für das Herbstfest in den Ofen geschoben. Die Ortsgruppe Häsen der Christlichen Bürgerhilfe Löwenberg reichten unermüdlich Kuchenteller und Kaffee aus, während sich Ausflügler und Häsener längst an den Tischen am Spielfeldrand niedergelassen hatten.

Mit einem Festumzug begann der fröhliche Nachmittag in Häsen. Das ist schon Tradition. „Ein Heidenspaß“, wie Ortsvorsteherin Claudia Weiß erklärte. Das Programm wird unter Regie des Ortsbeirates vorbereitet. Routine ist dabei, aber es soll auch jedes Mal etwas Neues geboten werden. „Drei- bis viermal im Jahr sitzen wir zusammen und planen“, so Claudia Weiß. „Wir haben das Glück, dass sich alles auf dem Sportplatz abspielen kann.“ Die Helfer wissen schon Bescheid, bekommen lediglich eine kurze Einweisung. Etliche Sponsoren, hauptsächlich ortsansässige Firmen sowie der Anglerverein und die Jugendclubszene Löwenberg unterstützen das Fest mit Geld und Material.

Beim Trockenangeln assistierte Enrico Wilde vom Kreisanglerverband Gransee. Quelle: Martina Burghardt

Im vorigen Jahr drehte sich an den Spielstationen alles um das Thema Kuh, in diesem Jahr war die Kartoffel an der Reihe, „passend zur Ernte“, wie Claudia Weiß berichtete. Beim Quiz oder bei Geschicklichkeitsspielen konnte man Punkte sammeln und am Ende etwas gewinnen. Erstmals wurde ein Kartoffelsalatwettbewerb ausgerufen. Das Publikum agierte dabei als Jury und wählte aus sieben Salaten den allerbesten.

Viele Helfer sind jedes Jahr dabei

Verlässlicher Partner beim Ausrichten des Herbstfestes ist die Freiwillige Feuerwehr. Die Jugendfeuerwehr der Löschgruppe Gutengermendorf/Häsen führte ihr Können bei einem Löschangriff nass vor.

Hannah (4) streichelt gern das Pferd. Michael Still kutschierte die Kinder durch Häsen. Quelle: Martina Burghardt

Ebenfalls immer mit von der Partie ist Familie Still. Die achtjährige Pferdedame Lara zog endlose Runden mit der von Kindern besetzten Kutsche und ließ sich dann geduldig streicheln. „Erntefeste machen immer Spaß“, so die Stills aus Häsen, die deshalb auch bei anderen Feierlichkeiten in der Umgebung gern mit dabei sind.

Hannah (3) wollte unbedingt einmal auf dem Trecker sitzen. Quelle: Martina Burghardt

Die geschmückten Spielzeugtrecker hingegen hatten es der kleinen Hannah (3) aus Sommerfeld angetan. Fürs Foto durfte sie dann auch einmal hinters Lenkrad. Andere Kinder tobten derweil auf der Hüpfburg. Mit einem Spaßfußballturnier mit Bumpingbällen klang das Nachmittagsprogramm aus. Musik gehört und getanzt wurde dann noch bis in die Nacht. Für Claudia Weiß hat sich der Aufwand immer dann gelohnt, wenn viele Leute das Fest besuchen. Tatsächlich lockte das schöne Wetter sowohl die Dorfbewohner als auch ehemalige Häsener und Besucher aus den umliegenden Dörfern, sogar aus Zehdenick an.

Von Martina Burghardt

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