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Löwenberger Land Scheunenbrand - Vollalarm im Löwenberger Land
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13:18 23.05.2018
Scheunenbrand in Löwenberg: Hat ein Feuerteufel seine Hände im Spiel? Quelle: Julian Stähle
Löwenberger Land

Erneut brannte es im Löwenberger Land in der Nacht zu Dienstag (22. Mai). Gegen 3 Uhr wurden die Kräfte der Feuerwehr in die Ortslage Löwenberg zum Karl-Marx-Platz gerufen. Dort stand auf einem Grundstück eine Scheune beträchtlichen Ausmaßes in Flammen.

Nachdem die Freiwillige Feuerwehr Löwenberg am Einsatzort eingetroffen war, alarmierte sie aufgrund des Ausmaßes des Feuers umgehend weitere Feuerwehren aus der Umgebung nach. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde schließlich ein Vollalarm der Feuerwehr für das Löwenberger Land ausgelöst. 53 Kameraden waren schließlich vor Ort im Einsatz.

Das Ausbrennen der Scheune konnte zwar nicht verhindert werden, ein Übergreifen auf angrenzende Gebäudeteile indes schon. Ein im brennenden Gebäudeteil gelagerter historischer PKW Wartburg sowie Fahrräder und eine Werkbank wurden durch das Feuer völlig zerstört und brannten ebenfalls komplett nieder. Die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Die angrenzende B167 war währenddessen vollgesperrt. Eine Anwohnerin des betroffenen Hofes musste vom Rettungsdienst betreut und schließlich zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

„Langsam gehen die Brände im Löwenberger Land an die Belastungsgrenze“, erklärte der Einsatzleiter der Feuerwehr vor Ort. Immer wieder waren die Kameraden der Feuerwehr in den vergangenen Wochen und Monaten
zu kleineren und größeren Waldbränden gerufen worden. Es herrscht die Angst, dass in Zusammenhang mit dem brennenden Scheunengebäude möglicherweise ein “Feuerteufel“ zugeschlagen hat. Aufgrund einer Häufung von Straftaten im Bereich des Karl-Marx-Platzes am vergangenen Wochenende (der Brand, ein versuchter Brand am Wochenende sowie eine mit einem Stein eingeworfene Fensterscheibe eines Einfamilienhauses) wird ein Tatzusammenhang geprüft.

Erneut brannte es im Löwenberger Land: In der Nacht zu Montag (22. Mai) stand eine Scheune lichterloh in Flammen. Die Feuerwehr löste Vollalarm aus, während der Löscharbeiten musste die B167 vollgesperrt werden. Eine verletzte Person musste nach einer Behandlung vor Ort von den Rettungskräften zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht werden.

Der durch den Scheunenbrand entstandene Sachschaden ist nach ersten Erkenntnissen noch unbekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Kriminaltechniker untersuchten im Laufe des Dienstags den Brandort, Kriminalbeamte befragten vor Ort die Anwohner. Als dabei Hinweise um ein Drogendelikt aufkamen, wurden ein Mann und eine Frau zur weiteren Klärung des Sachverhalts in die Polizeiinspektion Oranienburg gebracht. Inwieweit die beiden mit den anderen Straftaten in Verbindung stehen, ist ein Bestandteil der weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Löwenberg waren auch Kameraden der Wehren aus Falkenthal, Nassenheide, Teschendorf, Gutengermendorf/Häsen, Großmutz, Grieben, Grüneberg, Gransee und Oranienburg im Einsatz.

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