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Löwenberger Land Diskussion vor der Ortsbeiratswahl
Lokales Oberhavel Löwenberger Land Diskussion vor der Ortsbeiratswahl
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18:10 05.11.2018
Peter Hofmann, Wählergruppe Neuendorfer Runde (NR).
Neuendorf

Nächsten Sonntag wird im Ortsteil Neuendorf der Gemeinde Löwenberger Land ein neuer Ortsbeirat mit drei Mitgliedern gewählt. Angetreten sind zwei Wählergruppen mit je vier Kandidaten um den früheren Ortsvorsteher Werner Schulz und seinen damaligen Stellvertreter Peter Hofmann: Die Wählergruppe Neuendorfer Runde (NR) und die Wählergruppe Forst, Feuerwehr und Natur (WFFN).

Werner Schulz, Wählergruppe Forst, Feuerwehr und Natur (WFFN). Quelle: Juliane Weser

Um ihre Ziele zu erläutern, hat die Wählergruppe NR mit Peter Hofmann, Gudrun Pfister, Bernd Schreiber und Udo Schulz für Dienstag, den 6. November, zu einem öffentlichen Forum eingeladen, das um 18.30 Uhr im Ferienlager beginnt. Dort will die Neuendorfer Runde ihr Programm vorstellen und mit den Dorfbewohnern ins Gespräch kommen.

Mehrere große Themen

„Es gibt viele Themen“, sagt Peter Hofmann. „Seit vier Jahren warten wir beispielsweise auf das Ortsentwicklungskonzept.“ Dabei gehe es unter anderem um Straßenbau, den Campingplatz, die Badestelle und die Folgen der demografischen Entwicklung, beispielsweise in Bezug auf fehlende Einkaufsmöglichkeiten. Darüber hinaus beschäftigen die Neuendorfer schon seit längerem die Pläne für die Schaffung einer Bauschuttdeponie unmittelbar in Ortsnähe, die Aufstellung von Windrädern im Wald zwischen Neuendorf, Hohenbruch und Sommerfeld, den Bau der neuen Trasse für die B 96 zwischen Neuendorf und Teschendorf. Die Frage, ob sich Neuendorf – wie Teschendorf – zum Industriedorf entwickeln wird, stehe im Raum, so Peter Hofmann, der außerdem Sprecher der Bürgerinitiative gegen den Bau der Müllkippe ist. „Unsere Wählergemeinschaft ist außerdem der Meinung, dass die Unterstützung durch die Verwaltung ein bisschen besser sein könnte“, sagt er.

Ihm bereitet Sorge, dass bei all den Problemen keine Einigkeit in dem 246- Einwohner-Dorf herrscht. „Wir haben jeden eingeladen, mit uns zu diskutieren, auch die andere Wählergruppe“, sagt Peter Hofmann.

Ein Ziel: Erhaltung der Natur

„Wir sind dabei“, kündigt Werner Schulz an. Gemeinsam mit ihm kandidieren Michael Nickel, Reinhard Krüger und Norman Schulze. Ein gemeinsames erklärtes Ziel haben die beiden Gruppen: die Erhaltung der Natur.

„Wir wollen keine Windräder und keine Deponie“, sagt der frühere Ortsvorsteher Werner Schulz und nennt einige weitere Schwerpunkte, die er und seine Mitstreiter in Neuendorf sehen. „Wir wollen die Feuerwehr und den Spielplatz erhalten, ebenso die Wege ringsherum.“

Werner Schulz hatte im Juni sein Mandat abgelegt, zuvor bereits Benjamin Tomczyk. Deshalb wurde die Neuwahl des Ortsbeirates notwendig. Peter Hofmann war bislang stellvertretender Ortsvorsteher. Aus Sicht von Werner Schulz war das Vertrauensverhältnis gestört, so hatte er seinen Rücktritt begründet. Weil ihm seine ehrenamtliche Arbeit Freude bereitete, steht er nun wieder auf der Kandidatenliste. Nach der Wahl am Sonntag wird aus dem neuen Ortsbeirat heraus der Ortsvorsteher gewählt.

Von Martina Burghardt

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