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Ludwigsaue: Radweg gefordert

Fahrraddemonstration Ludwigsaue: Radweg gefordert

Noch ist es lebensgefährlich von Ludwigsaue nach Beetz mit dem Fahrrad zu fahren. Da es keinen Radweg gibt, muss entlang der Landstraße 19 gefahren werden. Um ihren Forderungen nach einem Radweg Nachdruck zu verleihen, hatte der Heimatverein zu einer Fahrraddemonstration aufgerufen.

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Roland Zilske (rechts) radelte mit Thierry (7).

Quelle: Foto: gawande

Ludwigsaue. Bereits zum zweiten Mal hatte der Heimatverein Ludwigsaue am Wochenende eine Fahrraddemonstration vom Sportplatz in Sommerfeld bis nach Ludwigsaue organisiert, um für Radwege zu kämpfen.

Thierry (7) war zum ersten mal dabei und durfte als einer der jüngsten von insgesamt rund 100 Teilnehmern direkt vor dem Feuerwehrauto aus Beetz am Schluss der Kolonne fahren. 6,5 Kilometer ging es entlang der L 19 und dann das letzte Stück über Kopfsteinpflaster in den Ort. „Das war toll“, begeistert sich der kleine Sommerfelder, der mit seinem Fußballtrainer Roland Zilske vom SV-belafarm Beetz-Sommerfeld große Unterstützung an seiner Seite hatte. So sicher kommt man sonst nicht von Ludwigsaue nach Beetz, denn es gibt keinen Radweg.

„Alle Kremmener Ortsteile müssten miteinander durch Radwege verbunden sein“, fordert Thierrys Vater Jean-Patrick Revel. Entlang der Landstraße wäre es vor allem für Kinder lebensgefährlich zur Schule nach Beetz mit dem Fahrrad zu fahren, so Revel. Das sieht auch Dagmar Munkwitz vom Fahrradclub ADFC so. „Für Kinder und auch Senioren ist es nicht möglich mit dem Rad sicher zur Schule, zum Bahnhof oder zum Einkaufen nach Kremmen zu kommen.“ Man könne nicht politisch fordern auf das Auto zu verzichten, aber den Radwegeausbau nicht fördern, so Munkwitz.

Doch Kremmens Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse (SPD) hatte gute Nachrichten dabei. Er stellte in Aussicht, dass noch in diesem Jahr mit den Planungen für einen Radweg von Ludwigsaue nach Beetz begonnen werden könnte. Er werde sich unabhängig von möglichen Fördermitteln aus dem Stadt-Umland-Wettbewerb dafür einsetzen. „Radwege sind wichtiger als das Klubhaus.“

Ihm sei bei der letzten Fahrraddemonstration klar geworden, dass „ein sicherer Schulweg notwendiger sei, als sämtliche Spielgeräte für den Schulhof.“ Auch für Hohenbruch und Großziethen versprach Sasse für die kommenden Jahre die Realisierung der Radwege.

Von Ulrike Gawande

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