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Oberhavel Luftballons statt Feuerwerk
Lokales Oberhavel Luftballons statt Feuerwerk
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06:05 20.06.2016
In den Rotarierfarben blau und gelb stiegen Ballons in den Himmel. Quelle: Ulrike Gawande
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Sommerfeld

„Amazing Grace“. Mit den Klängen des schottischen Dudelsacks von Daniel Broz aus Berlin wurden am Sonnabend die Gäste der zweiten Rotarischen Sommernacht im Hotel & Spa Sommerfeld feierlich willkommen geheißen.

Nach einer verregneten Premiere im letzten Jahr stand die Zweitauflage des Sommernachtballs unter sonnigem Stern. Gemeinsam ließen die Teilnehmer Luftballons in den Himmel steigen – statt eines Feuerwerks. 150 Gäste des gastgebenden Rotary Clubs Hennigsdorf/Oranienburg erlebten dann einen entspannten, kulinarisch abwechslungsreichen Abend mit beeindruckendem Programm.

Ehrenmitgliedschaft für Ofenfabrikant Rolf Schmidt

Im Rahmen dessen wurde Ofenfabrikant Rolf Schmidt aus Velten von Präsident Peter Heydenbluth die Club-Ehrenmitgliedschaft verliehen. Der hatte auch Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke unter den Gästen begrüßt. „Die Sommernacht soll ein Treffpunkt von Politik und Wirtschaft sein.“ Er schränkte aber ein, dass laut der Statuten der Rotarier, die Politik trotzdem außen vor bleiben solle. Hatten sich doch 1905 bei der Gründung des ersten Rotary Clubs in Chicago (USA) durch Paul Harris, Angehörige verschiedener Berufe unabhängig von politischen und religiösen Richtungen zusammengeschlossen, um sich – und das gilt bis heute – für humanitäre Ziele, für Frieden und Völkerverständigung sowie Dienstbereitschaft im täglichen Leben einzusetzen.

Ziele, die auch die Rotarier aus Oberhavel seit ihrer Clubgründung 2005 verfolgen. So wurden im Laufe des Abends 400 Tombolalose verkauft. Mit dem Erlös, den Mitgliedsbeiträgen und Spenden sollen verschiedene soziale Projekte unterstützt werden (MAZ berichtete). Beispielsweise die finanzielle Förderung des Stationären Hospizes in Oranienburg sowie das Projekt Klassenmusizieren.

Scheck für die Biber-Grundschule Nieder Neuendorf

Uta Pönisch, Schulleiterin der Biber-Grundschule in Nieder Neuendorf, nahm so von Clubpräsident Heydenbluth am Abend einen Scheck des Rotaryclubs über 2350 Euro entgegen, mit dem die Unterrichtsgebühren der Trommelklassen der Schule finanziert werden sollen. „Schon letztes Jahr konnte von der Spende der Rotarier ein Klassensatz afrikanischer Trommeln angeschafft werden“, freute sich Uta Pönisch. Es sei ein tolles Projekt, in dem Schüler in nur einem Jahr gemeinsam ein Instrument erlernen würden.

„Das bedeutet Abwechslung für den Unterricht, die man sonst so nicht immer bieten kann“, betonte Pönisch glücklich. Vor allem nicht in dieser Intensität. Jeweils die fünften Klassen bekommen die Gelegenheit in einer von zwei Musikstunden pro Woche, unter der Anleitung von Musikschulpercussionlehrer Christoph Hengelhaupt, das Trommeln zu lernen. „Viele Kinder würden danach gerne weitermachen“, weiß Musiklehrerin Regine Rakau, die mit Hengelhaupt die Stunden leitet. Besonders gemeinsame Auftritte würden die Kinder anspornen.

Einmal vom Trommelvirus infiziert, landet mancher später dann in der Percussiongruppe der Musikschule, die mit ihrem Sound die Gäste der Sommernacht bei Adeles Hit „Rolling in the deep“ oder Michael Jacksons „Billie Jean“ begeisterte. Und bewies, dass das gespendete Geld gut investiert ist.

Von Ulrike Gawande

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