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Luther-Ausstellung öffnet am 29. April

Kremmen Luther-Ausstellung öffnet am 29. April

Kremmen bereitet sich auf das Reformationsjubiläum vor. Am 29. April wird in der Nikolaikirche die Ausstellung „Here I stand“ eröffnet. Sie gibt einen Überblick auf das Leben von Martin Luther und sein Wirken in der Kirche. Bis zum 31. Oktober ist die Schau in Kremmen zu sehen.

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Martin-Luther-Statue in Eisleben. 2017 wird das 500. Reformationsjubiläum gefeiert.

Quelle: Getty Images

Kremmen. „Here I stand“ heißt eine Ausstellung über Martin Luther, die Reformation und die Folgen, die ab Sonnabend, 29. April, in Kremmen zu sehen sein wird.

Bis zum 31. Oktober – dem eigentlichen Jubiläumstag, den Reformationstag – besteht täglich von 10 bis 18 Uhr im Rahmen der „Offenen Kirche“ in der Nikolaikirche die Möglichkeit der Besichtigung. Auf 30 anschaulich gestalteten Postern wird ein Überblick über die Reformation und ihre Folgen gegeben. „Das sollte man sich ansehen“, sagt Gemeindesekretär Matthias Dill.

Zu sehen sind wissenschaftlich fundierte Infografiken, die die wichtigsten Stationen der Reformationsgeschichte und ihre Auswirkungen bis heute darstellt. Es geht um die Fragen: Was war eigentlich das Neue an Luthers Theologie? Was passierte in Wittenberg 1517? Wie verbreitete sich die neue Lehre?

Zusätzlich wird jeden Sonntag von 15 bis 18 Uhr die Sakristei geöffnet sein. Dieser älteste Raum im Gebäude stammt aus der Bauzeit der Nikolaikirche aus dem 13. Jahrhundert und wurde im vergangenen Jahr aufwendig restauriert. Dort werden verschiedene historische Gegenstände aus dem Kremmener Pfarrsprengel, die sonst im Verborgenen schlummern, gezeigt. Zum Beispiel Kirchenbücher aus dem 16. Jahrhundert oder auch verschieden Gegenstände wie Abendmahlsgeschirr.

Eröffnet wird die Ausstellung am Sonnabend, 29. April, um 18 Uhr in der Kirche. Manuela Vehma vom Kreismuseum Oberhavel erläutert die geschichtlichen Bezüge. Auch Pfarrer Thomas Triebler wird zur Eröffnung sprechen. Musikalisch wird diese Veranstaltung vom „Duo Klangprisma“ umrahmt. Im Anschluss gibt es bei einem kleinen Imbiss die Möglichkeit, sich alles genau zu betrachten.

Von MAZonline

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