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Oberhavel Luv und Lee auf der Havel in Oranienburg
Lokales Oberhavel Luv und Lee auf der Havel in Oranienburg
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17:00 05.05.2013
ORANIENBURG

. So zum Beispiel die „TS Helmut“, die „Aurora“ und die „Canopus Berlin“ aus dem Historischen Hafen Berlin an der Mühlendammschleuse. Die Berliner Wassersportfreunde Hannelore und Helmut Fangrot hatten die ehemalige Tonschute vor 15 Jahren gekauft, das Stahlschiff saniert und es auf den Namen TS Helmut getauft. Der ehemalige Laderaum, der 40 Tonnen Fracht fasste, ist zum Wohn- und Schlafraum umgebaut. Stolz zeigten die Fangrots den Gästen des Hafenfestes ihr Schiff.

Mit der „Lina Marie“ war der Historische Hafen Brandenburg an der Havel beim Hafenfest vertreten. Auf dem 110 Jahre alten Schiff konnten die Besucher Platz nehmen und kleine Rundfahrten auf der Oranienburger Havel erleben. „Es ist schon etwas Besonderes, auf einem historischen Schiff herumzufahren“, sagte der Oranienburger Gerhard Schwarz, der mit Frau, Kindern und Enkelkind an der Rundfahrt teilgenommen hatte.

Besucherandrang herrschte auch an der „Sehnsucht“, der originalgetreu nachgebauten niederländischen Staatsyacht des „Kurbrandenburgischen Marinevereins Oranienburg“. Hier erklärte ein als Kanonier verkleidetes Vereinsmitglied die Wirkungsweise einer Steinschlosspistole und das Leben auf einem Segelschiff des 17. Jahrhunderts.

Im Hier und Jetzt sind die Beamten der Wasserschutzpolizei tätig. Auf ihrem Schiff, das sonst an der Lehnitzschleuse liegt, führten sie das Gerät zur Geschwindigkeitsmessung im Schiffsverkehr vor. Die Besucher erfuhren, dass sie auf der Oranienburger Havel mit einer Geschwindigkeit von sechs Stundenkilometern und auf der Havel-Oder-Wasserstraße mit neun Stundenkilometern fahren dürfen. In der Mitte des Lehnitzsees, jeweils 150 Meter von den Ufern entfernt, sind 25 Stundenkilometer erlaubt. Seit Anfang dieses Jahres gilt das geänderte Schifffahrtsrecht, wonach Boote bis zu 15 PS ohne Führerschein gefahren werden können. Zuvor war dies nur mit Fünf-PS-Booten erlaubt. Seit diesem Jahr können also mehr Freizeitskipper unterwegs sein.

Nach Bootsfahrten und -besichtigungen konnten sich die Gäste des Hafenfestes an vielen Ständen laben. Nudelspezialitäten, Thüringer Rostbratwurst, Kaffee aus der mobilen Espressobar sowie Säfte und Bowle. „Ich nehme an allen Oranienburger Veranstaltungen teil, Organisation und Ambiente sind gut, das Publikum ist stets nett“, sagte Marita Jänicke aus Ferch, die Getränke aus Wildfrüchten anbot.

Die Radfahrer nutzten das Angebot des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) und ließen ihr Fahrrad codieren. Dank der bundeseinheitlichen Codierung mit Angaben zum Besitzer und dessen Anschrift können gestohlene Fahrräder gefunden und dem Besitzer wiedergebracht werden. (Von Marion Bergsdorf)

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