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MAZ-Redakteur setzt Zeichen gegen Horror-Clowns

Zu Halloween MAZ-Redakteur setzt Zeichen gegen Horror-Clowns

Horror-Clowns: Ein Hype, der MAZ-Redakteur Odin Tietsche nicht nur gehörig auf die Nerven geht, sondern ihn zu Halloween auch zum Handeln bewegte. Er verkleidete sich schließlich selbst als Clown. Allerdings war sein Ziel nicht das Erschrecken, sondern das Erfreuen.

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Die 6-jährige Fenja Schönfeld aus Oranienburg freut sich über einen Lutscher, den sie vom als Clown verkleideten MAZ-Redakteur Odin Tietsche erhält.

Quelle: privat

Oranienburg. Horror-Clowns – und zwar jeden Tag, überall. „Zumindest hatte man das Gefühl in den letzten Tagen, wenn man die Zeitung aufschlägt oder den Fernseher anmacht“, sagt Odin Tietsche. Und das gefiel dem 32-Jährigen, der als Redakteur unter anderem für die MAZ in Potsdam-Mittelmark, im Havelland und in Brandenburg an der Havel arbeitet, überhaupt nicht. „Vor allem hat es mich geärgert, dass die Horror-Clowns viele Kinder nicht nur einfach erschreckt, sondern teilweise richtig verängstigt haben.“

Anfängliche Skepsis wegen Horror-Clowns

Daher wollte der Oranienburger, selbst Vater zweier Kinder, ein deutliches Zeichen setzen. „Ich wollte den Kindern zeigen, dass sie vor Clowns eigentlich keine Angst haben müssen.“

So sieht Redakteur Odin Tietsche ohne Clownsmaske aus

So sieht Redakteur Odin Tietsche ohne Clownsmaske aus.

Quelle: Peter Geisler

Und so zog er am gestrigen Montag, verkleidet als „lieber Clown“, durch Oranienburg und beschenkte Kinder und Erwachsene mit Süßigkeiten und Luftballons. „Viele waren anfangs skeptisch aufgrund der Horror-Clown-Geschichten. Aber dann fanden sie die Aktion klasse“, so sein Fazit.

Horror-Clowns treffen auf den „freundlichen Clown“ der MAZ

Unterwegs traf der Journalist dabei selbst auf zwei Horror-Clowns. „Die haben mich angeschaut und dann gelacht“, berichtet Tietsche. „Danach sind wir aber ins Gespräch gekommen. Und sie finden diesen ganzen Hype um die Horror-Clowns selbst blöd.“

Am Abend wollte der 32-Jährige jedoch nicht mehr als Clown auf die Straße. „Es haben sich ja mittlerweile viele Anti-Bewegungen gegründet, die gemeinsam Jagd auf Clowns machen. Die Gefahr wollte ich im Dunkeln dann doch nicht eingehen.“ Und so war es am Ende für alle Beteiligten ein rundum gelungenes„Happy Halloween“.

Von MAZonline

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