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Oberhavel MAZ-Spende für die Bücherzelle
Lokales Oberhavel MAZ-Spende für die Bücherzelle
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08:15 10.07.2016
Monika Altmann vom Verein „Sommerfelder Miteinander“ betreut die Bücherzelle neben der Feuerwehr. Quelle: Robert Tiesler
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Sommerfeld

Bücher kommen und gehen. Es lohnt sich immer mal wieder, einen Blick in die neue Bücherzelle neben der Sommerfelder Feuerwehr zu werfen. Die MAZ Oberhavel – oder eher die Jugendredaktion „Willi“ – hat nun auch viele Bücher gespendet, viele davon sogar noch recht neu oder sogar ungelesen. Lauter Rezensionsexemplare, die im Redaktionsschrank lagen. In Sommerfeld sind sie nun gut aufgehoben.

„Es kommt oft jemand hier und stöbert“, sagt Monika Altmann vom Verein „Sommerfelder Miteinander“. Die Mitglieder haben die Bücherzelle initiiert, im April ist sie eröffnet worden.

Die Bücherzelle funktioniert so: Wer möchte, schaut vorbei, kann sich Bücher kostenlos mitnehmen. Er kann sie behalten oder wieder bringen – und natürlich können auch andere Bücher reingestellt werden. Das funktioniert offenbar gut. „Wir sind zufrieden“, sagt Monika Altmann. Hin und wieder muss mal ein ausgeblichenes, sehr altes oder abgegriffenes Buch rausgenommen werden, aber das komme selten vor. Eine weitere Regel ist: Die Zelle darf nicht zugemüllt werden, Bücher müssen ins Regal passen, es darf keine Kiste einfach so abgestellt werden.

Die Bücherzelle neben der Feuerwehr in Sommerfeld. Quelle: Robert Tiesler

Die Bandbreite ist aber schon groß. Bei der MAZ-Buchspendenübergabe lagen Witzebücher ebenso in der Zelle wie Uwe Tellkamps „Der Turm“, eine ältere, aber noch gut erhaltene Ausgabe von Else Urys „Nesthäkchen“, eine Beckenbauer-Biografie, dazu viele Krimis und Sachbücher. Jugendromane waren lange Zeit etwas rar, was durch die Bücher der MAZ-Jugendredaktion wieder anders geworden sein dürfte.

Auch Kinderbücher scheinen beliebt zu sein. „Die waren recht schnell weg“, erzählt Monika Altmann. „Da waren wir ein wenig unsicher.“ Wirklich in Größenordnungen gestohlen sei glücklicherweise bislang nichts – und auch die Sache wegen Graffiti an der Bücherzelle sei bisher unberechtigt gewesen.

Außerdem gibt es dort eine Pinnwand, auf der Sommerfelder etwas für Sommerfelder anbieten können. Gewerbliche Anzeigen seien dort aber nicht erwünscht. „Aber auch das läuft gut“, so Monika Altmann.

Von Robert Tiesler

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