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Mach’s gut, altes Haus!

Liebenwalde Mach’s gut, altes Haus!

Die Tage des Mehrfamilienhauses an der Berliner Straße 46 sind gezählt. Am Montag kommt der Abrissbagger. Die ersten Vorarbeiten sind erledigt. In zwei Wochen ist von dem Gebäude nichts mehr zu sehen. Die Stadtverordneten wollten es so, nur einer nicht. Doch Willi Fechner (BfL) konnte den Abriss auch nicht verhindern.

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Ab kommenden Montag wird der Abrissbagger für Tatsachen sorgen, das Haus an der Berliner Straße 46 steht nicht mehr lange.

Quelle: Andrea Kathert

Liebenwalde. Nun wird es ernst an der Berliner Straße 46. Dem alten Mehrfamilienhaus fehlen schon die ersten Dachsteine. Sämtliche Fenster sind bereits entsorgt. Einige Nebengebäude wurden schon beseitigt. Den Abriss des alten Gebäudes an der Ecke zur Straße Am Kietz hatten die Stadtverordneten am 15. Dezemebr 2016 beschlossen. Etwa 30 000 Euro wird das kosten. Alle Bemühungen des Stadtverordneten Willi Fechner (BfL), das Haus zu retten, hatten nichts mehr gebracht.

Die Bausubstanz des Hauses war schlecht

Die Bausubstanz des Hauses war schlecht. es wieder herzurichten, hätte viel Geld verschlungen.

Quelle: Andrea Kathert

Vor zwei Wochen wollten die Mitarbeiter der Firma Korduan Transporte GmbH aus Templin schon richtig loslegen. Doch erst in der vorigen Woche wurden Gas und Strom abgestellt. „Bis zum 15. Januar hat noch eine Frau in dem Haus gewohnt“, erzählt Bauamtsleiter Hartmut Bein. Dann kam der Frost dazwischen, so dass der Abriss mit einigen Verzögerungen startet. Denn ursprünglich sollte schon Ende Februar von dem Gebäude nichts mehr zu sehen sein.

„Wir nehmen die Dachsteine alle per Hand runter“, sagt Roberto Grambach. Der Geschäftspartner von Korduan ist für die Baustelle zuständig. Das Dach mit dem Bagger einzureißen, kommt aus Sicherheitsgründen nicht in Frage. „Das ist alles ziemlich wacklig“, meint Grambauer. Da könnte sonst einiges auf die viel befahrene Landesstraße 21 fallen, die unmittelbar am Haus vorbeiführt. „Auch einen Teil der Giebelspitze tragen wir per Hand ab.“ Denn auf der anderen Seite soll dem Gartennachbar auch nichts passieren.

Noch läuft die Entkernung des Hauses. Wasserboiler, Kachelöfen und Sanitärbecken müssen noch raus und getrennt entsorgt werden. Ebenso Styropor, Linoleum und anderer Sondermüll. Bis zum Wochenende soll das meiste erledigt sein.

„Freitagnachmittag kommt der Abrissbagger“, sagt Roberto Grambauer. Am kommenden Montag beginnt der eigentliche Abriss der Gebäudehülle. Für die Korduan GmbH ist es ein mittelgroßer Auftrag. „Länger als zwei Wochen sollten wir nicht brauchen.“ Das Haus hat keinen Keller, nur die Fundamente werden mit entsorgt. Dann ist das Eckgrundstück ebenerdig gemacht. Ein Parkplatz und Grünflächen sollen später an dieser Stelle entstehen.

Bisher ist nur der Gehweg gesperrt

Bisher ist nur der Gehweg gesperrt. Ab Montag wird auch die Fahrbahn stadteinwärts an dieser Stelle nicht mehr befahrbar sein.

Quelle: Andrea Kathert

Für die Autofahrer bedeutet die Abrisszeit einige Einschränkungen. Die Fahrbahn stadteinwärts wird in diesem Abschnitt gesperrt. Eine Baustellenampel gibt es dafür aber nicht.

Von Andrea Kathert

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