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Oberhavel „Man kann sich in dieses Hobby hineinsteigern“
Lokales Oberhavel „Man kann sich in dieses Hobby hineinsteigern“
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02:23 05.03.2018
Sebastian Franz aus Sachsenhausen mit seinem bisherigen Rekordhecht, der sechs bis sieben Kilogramm auf die Waage brachte. Quelle: privat
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Sachsenhausen

Wenn Kraftfahrer Sebastian Franz nicht in der Fahrerkabine seines Brummis sitzt, hält er statt des Lenkrades mit Vorliebe Angelruten in seinen Händen. Der 26-Jährige ist seit 2000 Mitglied im Angelverein Ukelei Sachsenhausen 1913 e. V. und freut sich, wenn er in seiner Freizeit den einen oder anderen dicken Fisch an Land ziehen kann.

Toller Hecht von 89 Zentimetern Länge

Gerne denkt an den Sommer des Jahres 2016 zurück. Da war er auf dem Stolzenhagener See unterwegs und holte seinen bisherigen Rekordfisch, einen Hecht, aus dem Wasser. „Das war ein ganz schöner Kampf“, erinnert sich der junge Mann, der nicht Kraftfahrer und Petrijünger, sondern auch Oberlöschmeister bei der Freiwilligen Feuerwehr in Sachsenhausen ist. Der Hecht hatte eine Länge von 89 Zentimetern und wog zwischen sechs und sieben Kilogramm. „Bei allen Mühen hat es mir Spaß gemacht, den Fisch an Land zu holen“, sagt Sebastian Franz. Ganz so lange habe er auch nicht mit ihm ringen müssen. „Hechte“, so erklärt der Hobbyangler, „werden schnell müde.“

Fisch des Jahres

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„Ja“, sagt Sebastian Franz und nickt, „ein guter Fang wird hinterher lecker angerichtet“. Sein bisheriger Rekordhecht habe gleich für mehrere Mahlzeiten gereicht. Oft bereite seine Mutter den Fisch zu, er selbst greife aber auch ab und zu mal zur Pfanne. Einen Barsch zu braten, so der Petrijünger, sei nicht das Problem.

Lieblingsplatz liegt hinter der Sonneburg

Einer seiner Lieblingsplätze, sagt der 26-Jährige, befinde sich am sogenannten Haveldreieck hinter der Sonnenburg in Oranienburg. Dort habe er schon so manchen Fisch geangelt. Was man dort fängt? Bleie, Plötzen und Güstern, aber auch Rotfedern, Schleie oder Flussbarsche.

Wenn der Vater mit dem Sohne

Die Liebe zum Angeln hat Sebastian von Vater Michael Franz. Der hat ihn und seinen Bruder Florian früher oft dorthin mitgenommen. Im Gegensatz zu seinem eineinhalb Jahre jüngeren Bruder ist Sebastian den Fischen bis heute treu geblieben. „Man kann sich in dieses Hobby richtig hineinsteigern“, sagt Sebastian Franz. Sein Ziel sei es, im Umgang mit den Angelutensilien immer perfekter zu werden. Sein Motto dabei laute: So fein wie möglich und so stark wie nötig.

Den ganzen Tag an der frischen Luft

Das Angeln ist für Sebastian Franz ein willkommener Ausgleich zu seinem Job als Kraftfahrer. Als er noch im Fernverkehr unterwegs war, habe er leider nur sehr wenig Zeit für seine liebste Freizeitbeschäftigung gehabt. Seit etwa zweieinhalb Jahren sei er nun aber vor allem in Berlin-Brandenburg unterwegs. Seither könne viel öfter seinem Hobby frönen. „Ist doch schön“, sagt er. „Ich hocke nicht wie andere stundenlang vor dem Rechner, sondern kann an der frischen Luft sein. Da draußen bekommen man locker einen ganzen Tag herum, ohne dass es irgendwann langweilig wird.

Treffen mit guten Freunden

Die Angler seien eine große und verschworene Gemeinschaft. Es sei schön bei Veranstaltungen wie etwa dem Kremmener Hegefischen stets gute Freunde wiederzutreffen und Erfahrungen im Umgang mit der Angelrute auszutauschen. Denn bei allem Spaß an diesem Hobby stehe der waidgerechte Umgang mit dem Fisch immer an erster Stelle.

Von Bert Wittke

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