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Manchmal tropft es von der Sporthallendecke

Glienicke/Nordbahn Manchmal tropft es von der Sporthallendecke

Im Januar wurde Schimmel entfernt, von den Lichtkuppeln tropft es sporadisch: In der neu errichteten Sporthalle am Neuen Gymnasium Glienicke wird nun nach der Ursache der Nässe gesucht.

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Die Sporthalle in einem Anbau am Neuen Gymnasium Glienicke wurde im September 2016 offiziell eröffnet.

Quelle: privat

Glienicke. In der Sporthalle des Neuen Gymnasiums Glienicke ist im Januar vor den Winterferien Schimmel bekämpft worden. Das bestätigte Schulleiter Hans-Joachim Bork auf Nachfrage. In zwei Ecken unterhalb des Daches habe es Verfärbungen gegeben. Auf der einen Seite habe sich dies fast bis zur Holzverkleidung hinuntergezogen. Gleich nachdem die Schadstellen entdeckt wurden, sei das an die Gemeinde als Hauptmieter sowie an die Rostocker Enex Finanzpartner und Beteiligungsgesellschaft mbH als Gebäudeeigentümer weitergegeben worden, so Bork. Sehr zeitnah seien in der Sporthalle Gerüste aufgestellt worden, um den Schimmel fachgerecht zu beseitigen. Das habe einen Tag pro Ecke gedauert.

Anbau der Sporthalle am Neuen Gymnasium Glienicke – Blick von Hauptstraße

Anbau der Sporthalle am Neuen Gymnasium Glienicke – Blick von Hauptstraße.

Quelle: Enrico Kugler

„Der Schimmel ist entfernt worden, aber die Ursache ist noch nicht klar“, sagte am Montag Gemeindesprecher Arne Färber auf Nachfrage. Die bauausführende Firma Goldbeck sei inzwischen dabei, dem Problem auf den Grund zu gehen. Dabei gehe es um die Frage, ob Wasser von außen eindringt oder ob es sich um ein Kondensat handelt, so Färber. Erst wenn das Ergebnis feststeht, könnten gegebenenfalls weitere Maßnahmen abgeleitet werden.

„Die Maßnahmen selbst können jedoch erst im Frühjahr ausgeführt werden, da das aktuelle Wetter (Frost, Feuchtigkeit) es nicht eher zulassen“, heißt es auf Nachfrage von der Enex. Das ausführende Bauunternehmen stehe im direkten Kontakt mit dem Hallenwart, der Schulleitung und dem zuständigen Ansprechpartner der Gemeindeverwaltung.

Indizien sprechen indes dafür, dass es sich um Kondenswasser handelt, das sich an kalten und nicht ausreichend belüfteten Stellen niederschlägt. So kommt es in der Halle von Zeit zu Zeit zu kleinen Pfützen unter den Lichtkuppeln. Hier werde davon ausgegangen, dass sich die zwangsläufig bei sportlichen Betätigungen entstehende Luftfeuchtigkeit an den Konstruktionen niederschlägt. „Das sind immer nur ein paar Tropfen und maximal handtellergroße Wasseransammlungen auf dem Boden“, beschreibt Hans-Joachim Bork das Phänomen, das nur sporadisch auftrete. Wegen der Unfallgefahr werde peinlich genau darauf geachtet, die kleinen Pfützen sofort wegzuwischen.

Tag der offenen Tür im Januar 2017

Tag der offenen Tür im Januar 2017: Nanda Afi aus Blankenfelde (Mitte) und Mama Ines informierten sich bei Sportlehrer Hans Dieter Alte in der neuen Sporthalle über das Angebot der Schule.

Quelle: Robert Roeske

Am Montag nach den Winterferien sei dieses Problem aber nicht aufgetreten, sagt Bork: „Ich habe den betreffenden Sportlehrer und die Schüler befragt.“

Die Feuchtigkeitsbildung habe bislang keinen Einfluss auf die schulischen Aktivitäten. „Durch vernünftiges Stoßlüften haben wir die Sache gut im Griff“, sagt der Schulleiter. Im Zuge der Schimmelbeseitigung sei auch der ferngesteuerte Schließmechanismus der Fenster umprogrammiert worden, damit sich diese unabhängig vom Windwächter öffnen und schließen lassen.

Für den Hallenboden sei die Nässe kein Problem, sagte Bork, da dieser mit einer Kunststoffbeschichtung versehen sei.

Schulleiter Hans-Joachim Borg bei der Schlüsselübergabe für die neue Sporthalle am 17

Schulleiter Hans-Joachim Borg bei der Schlüsselübergabe für die neue Sporthalle am 17. September 2016.

Quelle: schneider

Die Sporthalle war im September 2016 übergeben worden. Neben den rund 500 Gymnasiasten wird diese von Vereinssportlern genutzt, darunter von den Starwings Glienicke (Basketball) und vom BSC Fortuna Glienicke. In dem Neubau sind eine geräumige Mensa und eine Mediathek integriert. Mit der Investition von 4,3 Millionen Euro hat die Gemeinde Neuland beschritten, da diese einem Investor übertragen wurde. Nach der Fertigstellung war das Gesamtobjekt an die Gemeinde übergeben worden. Der Mietvertrag hat eine Laufzeit von 25 Jahren.

Von Helge Treichel

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