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Oberhavel Mann auf LSD-Trip attackiert „Satan“
Lokales Oberhavel Mann auf LSD-Trip attackiert „Satan“
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21:00 13.02.2017
Mit dem LSD-Trip kamen die Wahnvorstellungen. Quelle: Symbolfoto
Dagow

Zu einem Großeinsatz der Polizei kam es Sonntag in Dagow bei Neuglobsow. Zeugen informierten gegen 17:30 Uhr die Polizei darüber, dass sich im Ortsteil Dagow auf der Dagowseestraße ein Mann befindet, der zum einen blutverschmiert und zum anderen aggressiv und offenbar verwirrt ist. Der Mann hatte bereits eine Anwohnerin auf der Straße geschubst und gewürgt. Danach soll er sich in ein Einfamilienhaus begeben haben.

Die Beamten stellten ein aufgebrochenes Einfamilienhaus fest. Überall lagen Glasscherben, Gegenstände waren beschädigt worden und an den Wänden befanden sich rotfarbene Anhaftungen. Im ersten Obergeschoss wurde ein unbekleideter Mann festgestellt, der im Gesicht blutverschmiert war und nicht auf das Ansprechen durch die Polizeibeamten reagierte.

LSD konsumiert

Nach der Anforderung weiterer Beamter wurde der 38-Jährige vorläufig festgenommen. Er war bei Bewusstsein, aber für die Beamten nicht ansprechbar. Ebenfalls im ersten Obergeschoss des Hauses fanden die Polizisten eine leicht bekleidete 22-jährige Frau, die mehrere Schnittverletzungen an den Beinen hatte und zusammengekauert da saß.

Die Frau gab an, dass sie gemeinsam Drogen (LSD) konsumiert hatten und daraufhin Wahnvorstellungen einsetzten. Sie habe ihrem Freund mitgeteilt, dass sie Satan sei, woraufhin der Mann völlig ausrastete. Nach ersten Ermittlungen hatten sich beide in das Haus eingemietet und nach dem Drogenkonsum massive Sachbeschädigungen im Haus begangen.

Der Mann hatte sich zwischenzeitig auf die Straße begeben, dort die Anwohnerin gewürgt und mit einem Beil ein Carport beschädigt. Der 38-Jährige wurde unter Polizeibegleitung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Frau wurde vor Ort ärztlich versorgt und mit zur Polizeiinspektion genommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden beide nach aus dem Gewahrsam entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Von MAZonline

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