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Mann sitzt blutüberströmt auf einer Parkbank

Oberhavel: Polizeibericht vom 23. September 2016 Mann sitzt blutüberströmt auf einer Parkbank

Polizeibeamte haben am Donnerstagabend einen Mann blutüberströmt auf einer Parkbank in der Walther-Bothe-Straße in Oranienburg gefunden. Der 24-Jährige war offensichtlich einem anderen Mann, der beim Eintreffen der Polizei flüchtete, mit einem Messer am Hals verletzt worden. Die Mordkommission ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

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Die Mordkommission sucht einen 53-jährigen Mann. Er soll in Oranienburg einen 24-Jährigen mit einem Messer schwer am Hals verletzt haben.

Quelle: dpa

Oranienburg. Eine Frau erschien am Donnerstagabend gegen 18.50 Uhr aufgeregt in der Polizeiinspektion in Oranienburg und gab an, dass sich in der Walther-Bothe-Straße zwei Männer geprügelt hätten und nun einer der beiden blutend und mit freiem Oberkörper auf einer Parkbank säße. Als die Beamten am Ort des Geschehens eintrafen, rannte einer der beiden Männer plötzlich weg. Das 24-jährige Opfer saß auf der Bank und blutete. Offenbar hatte der Flüchtende – ein 53-jähriger Mann – den 24-Jährigen mit einem Messer am Hals verletzt, nachdem beide lautstark in russischer Sprache miteinander gestritten hatten. Der 24-Jährige wurde medizinisch versorgt. Er stand unter Einfluss von Alkohol und pustete nach der Behandlung 1,87 Promille. Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtenden 53-Jährigen verliefen bislang erfolglos. Die Mordkommission ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

Glienicke: Polizei sucht Täter mit Phantombild

Mit Hilfe eines Phantombildes versucht die Polizei jetzt, eine Straftat vom 25. Mai dieses Jahres aufzuklären. An diesem Tag hob eine 83-jährige Frau gegen 11 Uhr in einer Postbankfiliale in Berlin-Frohnau eine hohe Summe Bargeld ab und fuhr mit ihrem Auto anschließend zu ihrer Wohnung am Feldrain in Glienicke.

So könnte einer der beiden Täter ausgesehen haben

So könnte einer der beiden Täter ausgesehen haben.

Quelle: Polizei

Unmittelbar nachdem sie dort angekommen war, betraten zwei Männer den Hausflur des Mehrfamilienhauses und verwickelten die Frau unter Vorlage eines Stadtplanes in ein Gespräch. Dabei griff eine der Personen an ihre Jacke, in welcher sich die Geldbörse mit dem Bargeld befand. Als die Frau die Person daraufhin anschrie, kam ein weiterer Bewohner in den Hausflur, worauf beide Männer ohne das Bargeld die Flucht ergriffen. Beide Täter sind etwa 30 Jahre alt und schlank. Von einem der Täter konnte ein Phantombild erstellt werden. Bei dieser Person handelt es sich um den Haupttäter, während sich der andere im Hintergrund hielt und kein Wort sprach.

Wer kann Angaben zu dieser Person oder deren Aufenthalt machen? Hinweise bitte an die Polizei Oranienburg, Tel.  03301/85 10.

Hennigsdorf: Diebstahlsversuch direkt vor dem Polizeirevier

Am Freitagmittag versuchte ein dreister Dieb direkt vor dem Polizeirevier in Hennigsdorf ein Fahrrad zu stehlen. Als ein Beamter dies mitbekam und den 25-Jährigen daraufhin ansprach, wich der vermeintliche Täter den Fragen immer wieder aus. Während sich der Beamte zur Verstärkung Kollegen aus dem Dienstgebäude holte, versuchte der Fahrraddieb über einen Zaun zu flüchten. Letztlich konnte der Mann davon abgehalten und mit Handfesseln fixiert werde. Ein Atemalkoholtest bei ihm ergab einen Wert von 2,54 Promille in der Atemluft. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er bis zu seiner Ausnüchterung bleiben sollte. Anschließend wird er sich für den versuchten Diebstahl verantworten müssen.

Zehdenick: Dieb hinterlässt bei Einbruch seine Bankkarte

Durch ein offenes Schlafzimmerfenster gelangten Unbekannte am Donnerstagnachmittag in eine Wohnung in der Zehdenicker Schmelzstraße und stahlen dort Bargeld. Da der mutmaßliche Täter seine Bankkarte in dem Zimmer verlor, konnte er von der Polizei umgehend ermittelt werden. Das zuvor entwendete Geld wurde jedoch nicht bei ihm gefunden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 1000 Euro.

Glienicke: Einbrüche und Fahrzeugdiebstahl

In der Nacht zu Donnerstag ist in ein Einfamilienhaus und eine Wohnung in der Hauptstraße in Glienicke eingebrochen worden. Unbekannte hatten die Terrassentür aufgehebelt und entwendeten dann einen Fahrzeugschlüssel und den dazugehörige Citroen, der auf dem Hof stand. Beim Herunterfahren vom Grundstück wurde das elektrische Tor beschädigt. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro. In die Erdgeschosswohnung in der Nachbarschaft des Hauses gelangten die Täter offenbar durch ein angekipptes Fenster. dort wurden Schmuck und ein Laptop entwendet. Die Schadenshöhe beträgt etwa 8000 Euro. Ein Zusammenhang zwischen den Taten wird geprüft. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Schmachtenhagen: Hakenkreuze an der Bushaltestelle

Ein zwölfjähriger Junge wurde, wie die Polizei am Freitag meldete, bereits am Dienstagvormittag an einer Bushaltestelle an einer Schule in Schmachtenhagen dabei beobachtet, wie er mit einem Kugelschreiber ein kleines Hakenkreuz auf die Bank malte. Offenbar erhielten Lehrer des Jungen davon Kenntnis und informierten gestern Morgen die Polizei. Beamte sprachen mit dem Kind und informierten die Eltern. Die Beseitigung des Symbols wurde veranlasst. Der Sachschaden beträgt rund 100 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Oranienburg: 34-jähriger Litauer spritzt sich vor Kindern Heroin

Zeugen informierten am Donnerstag gegen 13.30 Uhr die Polizei, weil sich in der Bernauer Straße in Oranienburg ein Mann von Kindern umringt offenbar eine Heroinspritze setzte. Polizeibeamte kontrollierten den Mann, der zunächst zwei fremde, als gestohlen gemeldete Ausweisdokumente bei sich hatte. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten weiterhin eine geringe Menge Betäubungsmittel (Pulver und Tabletten) und eine Feinwaage fest. Der 34-jährige Mann aus Litauen wurde in Gewahrsam genommen und von der Kriminalpolizei zur Sache vernommen. Am Abend wurde er wieder entlassen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Borgsdorf: Ölfilm auf dem Kanal

Auf der Havel-Oder-Wasserstraße bei Pinnow wurde am Donnerstagnachmittag ein etwa 700 Meter langer mineralölhaltiger Film auf der Wasseroberfläche festgestellt.

Feuerwehrleute mussten sich am Donnerstag um eine Ölverschmutzung auf dem Oder-Havel-Kanal bei Pinnow kümmern

Feuerwehrleute mussten sich am Donnerstag um eine Ölverschmutzung auf dem Oder-Havel-Kanal bei Pinnow kümmern.

Quelle: Julian Stähle

Umgehend wurden die freiwilligen Feuerwehren aus Borgsdorf, Birkenwerder und Hennigsdorf sowie hauptamtliche Kräfte der Stadt Oranienburg alarmiert. Insgesamt waren 27 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Dieselspur wurde mittels Bioversal durch die Einsatzkräfte auf Booten beseitigt. Da Anfangs nicht ausreichend Bioversal an der Einsatzstelle war, mussten weiteres Bioversal angefordert werden. Während der feuerwehrtechnischen Maßnahmen wurde der Oder-Havel Kanal für die Schifffahrt gesperrt. Der Verursacher der Gewässerverunreinigung konnte trotz intensiver Ermittlungen nicht bekannt gemacht werden. Wasserproben wurden entnommen. Die Höhe des Schadens ist nicht bekannt.

Von MAZonline

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