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Mann wirft mit Flaschen und zieht eine Waffe

Polizeieinsatz am Bahnhof Oranienburg Mann wirft mit Flaschen und zieht eine Waffe

Ein Mann pöbelt am späten am Freitagabend auf dem Bahnhof Oranienburg herum, bewirft Jugendliche mit Bierflaschen und droht zu allem Überfluss einem anderen Fahrgast mit einer Waffe. Dann greift die Bundespolizei ein – muss aber zunächst einen heiklen Moment überstehen.

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Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Freitagabend gegen 23 Uhr gerät ein Mann auf dem Bahnhof Oranienburg mit einer fünfköpfigen Personengruppe verbal aneinander. Wenig später dreht der 36-Jährige durch und wirft zwei Bierflaschen in Richtung der Gruppe, bei denen es sich laut Zeugenaussagen um Jugendliche gehandelt haben soll. Glück: Die Trefferquote ist gleich Null. Die Flaschen verfehlen ihr Ziel.

Einer greift ein und wird bedroht

Ein bis zu diesem Zeitpunkt unbeteiligter Mann versucht schließlich den Flaschenwerfer zu beruhigen. Doch der lässt sich nicht besänftigen. Im Gegenteil: Er zieht aus seinem Hosenbund eine Waffe und bedroht den schlichtenden Fahrgast.

Während nun die Bundespolizei informiert wird, leert sich der Bereich. Die fünfköpfige Gruppe ist weg und auch der Mann mit der Zivilcourage verschwindet in die Nacht. Nur der Wüterich bleibt zurück.

Die alarmierten Beamten treffen den Mann schließlich noch auf dem Bahnsteig an.

Polizisten überwältigen den Betrunken

Doch dann wird es noch einmal heikel. Plötzlich greift der augenscheinlich alkoholisierte Tatverdächtige nämlich in seinen Hosenbund. Die Beamten reagieren schnell. Der Mann wird überwältigt, zu Boden gebracht und gefesselt.

Dabei stellen die Beamten eine geladene Schreckschusswaffe sicher, für die der Oranienburger nicht den nötigen (kleinen) Waffenschein besitzt. Das bringt ihm nun Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

Zudem wird gegen den 36-Jährigen noch wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Dann darf der Mann gehen und seinen Rausch ausschlafen. Ein Atemalkoholtest hatte ihm 2,53 Promille bescheinigt.

Von MAZonline

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