Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Manon Strache zu Besuch in Oranienburg
Lokales Oberhavel Manon Strache zu Besuch in Oranienburg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:09 07.04.2016
Manon Straché amüsierte das Publikum köstlich. Quelle: Juliane Weser
Oranienburg

Es ist Mittwochabend, kurz nach 19.30 Uhr, und die quirlige Schauspielerin Manon Straché betritt die Bühne der Oranienburger Orangerie. Sie trägt Jeans, und einen schwarzen Pullover. In der Hand hält Manon Straché ihre Biografie „Leise jedoch kann ich nicht.“ Sie lächelt, genießt den Empfangsapplaus und tritt sogleich an den Bühnenrand: „Ich freue mich besonders hier in Oranienburg zu sein“, sagt die Künstlerin. „Nicht, dass sie glauben, ich sage das jeden Abend. Aber ich freue mich wirklich so sehr, weil ich als Kind immer meine Ferien in Borgsdorf verbracht habe.“ Das Publikum johlt, besonders die anwesenden Borgsdorfer. Die Ferien bei Tante Gisela und Onkel Arthur „waren immer ein Highlight“, so die Mimin.

Manon Straché las in der Oranienburger Orangerie aus ihrer Biografie „Leise jedoch kann ich nicht“. Abwechseln erzählte sie auch einige Erlebnisse aus ihrer Erinnerung heraus. Es war ein kurzweiliger und schöner Abend. Quelle: Weser

Manon Straché nimmt vorweg: „Ich halte hier keine klassische Lesung ab, ich erzähle Geschichten aus meinem Leben, denn ich verstehe mein Buch auch nicht als Biografie.“ Sie hält ihr „Geschichtenbuch“ hoch und tippt auf das Cover: „Wenn ich immer auf das Bild gucke, dann denke ich, schade, dass die nicht damals schon vorbei gekommen sind.“ Schallendes Gelächter bricht aus. Straché ist authentisch, trägt ihr Herz auf der Zunge. Das Publikum liebt ihre frische, herzliche und lustige Art. Die Stimmung in der Orangerie ist von Anbeginn gelöst.

Die Schauspielerin ist vielen Menschen bekannt aus TV-Serien, wie „ Lindenstraße“, „Girl Friends – Freundschaft mit Herz“, „Hotel Elfie“ oder „Das Traumschiff“. Ihr Buch schrieb sie bereits vor über sechs Jahren und tourt immer noch damit gelegentlich durch Deutschland. Straché liest entweder aus ihrem Buch, oder erzählt einfach frei von der Leber weg. Sie berichtet von ihrem Traum Schauspielerin werden zu wollen, dem Leben in der damaligen DDR, und ihren Gedanken zur Gegenwart. Es sind all diese Erinnerungen, die sie mit ihrem Publikum teilt, und diese danken es ihr: „Kennen sie noch den Duft von Westpaketen?, fragt Straché. Das Publikum antwortet: „Jaaa“. „Den Duft gibt es nicht mehr“, sagt sie. Lux-Seife, Tosca, Balsen-Kekse, Kaffee und in der Mitte Strupfhosen als Abgrenzung. Alle nicken.

Manon Straché signierte nach der Lesung ihre Biografie und gab Autogramme. Ein Star zum Anfassen. Quelle: Weser

Ihre Geschichten sind lustig, und pointiert erzählt. Nach der Lesung signierte Straché ihr Buch und gab Autogramme. Ihre Fans gingen überglücklich nach Hause.

Von Juliane Weser

Der Bau des Gehweges an der Alten Dorfstraße in Groß-Ziethen sorgte bei Anwohner Dieter Schmidt für eine Überraschung. Ein Streifen vor seinem Haus gehört zu seinem privaten Grund – was er gar nicht wusste, wie er sagt. Das führt aber dazu, dass der geplante Gehweg nicht geradeaus weitergeführt werden kann.

07.04.2016

Wegen Bauarbeiten wird der Bahnübergang in Vehlefanz für einige Tage voll gesperrt. Besonders für die Bewohner der neuen Wohnsiedlung hinter der Bahn bedeutet das größere Einschränkungen. Die Umleitung führt weiträumig über Schwante und Germendorf.

07.04.2016
Oberhavel Hennigsdorfer protestieren - Stahlwerker ziehen vors Kanzleramt

Am Montag werden rund 100 Mitarbeiter des Hennigsdorfer Stahlwerks an der Demonstration für die Zukunft der Industrie teilnehmen. Die Zukunft des Werks ist unter anderem wegen der Billig-Konkurrenz aus China und Weißrussland gefährdet. Es stehen rund 630 Arbeitsplätze in Hennigsdorf auf dem Spiel.

06.04.2016