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Manon Strache zu Besuch in Oranienburg

Lesung in der Orangerie Manon Strache zu Besuch in Oranienburg

Schauspielerin Manon Straché wurde am 27. März 1960 in Magdeburg geboren. Ihre Mutter war Ballett-Tänzerin. Deshalb wuchs Straché die ersten Jahre bei ihrer Oma in Naunhof bei Leipzig auf. Von diesen und anderen Erinnerungen las sie aus ihrer Biografie „Leise jedoch kann ich nicht“ am Mittwochabend in der Oranienburger Orangerie vor.

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Manon Straché amüsierte das Publikum köstlich.

Quelle: Juliane Weser

Oranienburg. Es ist Mittwochabend, kurz nach 19.30 Uhr, und die quirlige Schauspielerin Manon Straché betritt die Bühne der Oranienburger Orangerie. Sie trägt Jeans, und einen schwarzen Pullover. In der Hand hält Manon Straché ihre Biografie „Leise jedoch kann ich nicht.“ Sie lächelt, genießt den Empfangsapplaus und tritt sogleich an den Bühnenrand: „Ich freue mich besonders hier in Oranienburg zu sein“, sagt die Künstlerin. „Nicht, dass sie glauben, ich sage das jeden Abend. Aber ich freue mich wirklich so sehr, weil ich als Kind immer meine Ferien in Borgsdorf verbracht habe.“ Das Publikum johlt, besonders die anwesenden Borgsdorfer. Die Ferien bei Tante Gisela und Onkel Arthur „waren immer ein Highlight“, so die Mimin.

Manon Straché las in der Oranienburger Orangerie aus ihrer Biografie „Leise jedoch kann ich nicht“

Manon Straché las in der Oranienburger Orangerie aus ihrer Biografie „Leise jedoch kann ich nicht“. Abwechseln erzählte sie auch einige Erlebnisse aus ihrer Erinnerung heraus. Es war ein kurzweiliger und schöner Abend.

Quelle: Weser

Manon Straché nimmt vorweg: „Ich halte hier keine klassische Lesung ab, ich erzähle Geschichten aus meinem Leben, denn ich verstehe mein Buch auch nicht als Biografie.“ Sie hält ihr „Geschichtenbuch“ hoch und tippt auf das Cover: „Wenn ich immer auf das Bild gucke, dann denke ich, schade, dass die nicht damals schon vorbei gekommen sind.“ Schallendes Gelächter bricht aus. Straché ist authentisch, trägt ihr Herz auf der Zunge. Das Publikum liebt ihre frische, herzliche und lustige Art. Die Stimmung in der Orangerie ist von Anbeginn gelöst.

Die Schauspielerin ist vielen Menschen bekannt aus TV-Serien, wie „ Lindenstraße“, „Girl Friends – Freundschaft mit Herz“, „Hotel Elfie“ oder „Das Traumschiff“. Ihr Buch schrieb sie bereits vor über sechs Jahren und tourt immer noch damit gelegentlich durch Deutschland. Straché liest entweder aus ihrem Buch, oder erzählt einfach frei von der Leber weg. Sie berichtet von ihrem Traum Schauspielerin werden zu wollen, dem Leben in der damaligen DDR, und ihren Gedanken zur Gegenwart. Es sind all diese Erinnerungen, die sie mit ihrem Publikum teilt, und diese danken es ihr: „Kennen sie noch den Duft von Westpaketen?, fragt Straché. Das Publikum antwortet: „Jaaa“. „Den Duft gibt es nicht mehr“, sagt sie. Lux-Seife, Tosca, Balsen-Kekse, Kaffee und in der Mitte Strupfhosen als Abgrenzung. Alle nicken.

Manon Straché signierte nach der Lesung ihre Biografie und gab Autogramme

Manon Straché signierte nach der Lesung ihre Biografie und gab Autogramme. Ein Star zum Anfassen.

Quelle: Weser

Ihre Geschichten sind lustig, und pointiert erzählt. Nach der Lesung signierte Straché ihr Buch und gab Autogramme. Ihre Fans gingen überglücklich nach Hause.

Von Juliane Weser

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