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Marco Eckert ist Torhorstpreisträger 2015

Oranienburger Abiturient für Engagement ausgezeichnet Marco Eckert ist Torhorstpreisträger 2015

Gratulation der Mitschüler und immer wieder ein anerkennendes „Du hast es verdient“. Marco Eckert hat sich gegen zwei weitere Anwärter durchgesetzt und wurde am Mittwoch mit dem Torhorstpreis 2015 ausgezeichnet. Unter anderem entwickelte er den Schülerrat, prägte eine Versammlungskultur der Klassensprecher und richteten eine Raum für deren Arbeit ein.

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Torhorstschüler 2015: Marco Eckert.

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Geahnt hatte es Marco Eckert dann doch ein wenig: „Es gab Anzeichen“, so der Leegebrucher und lacht. Mittwochmorgen ist der frisch gebackene Abiturient vor versammelter Mannschaft als „Torhorstpreisträger“ 2015 geehrt worden. Nominiert war er dafür zum dritten Mal.

Insgesamt drei Anwärter gab es in diesem Jahr auf den Preis: Mit ihm noch die Klasse 8f mit ihrem Projekt „Service Learning“, bei dem sie in Kitas, Museen, Altersheimen und Unternehmen praktische Unterstützung geben. Und das Basketball-Team der Schule, das seit fünf Jahren zusammen Körbe wirft und beim Sparkassen-Cup in Berlin den 2. Platz einheimsen konnte. Die Qual der Wahl hatte eine fünfköpfige Jury, zu der Schulleiterin, ein Vertreter der Elternschaft, der Torhorstpreisträger des Vorjahres, der Förderverein und ein Vertreter des Landkreises als Schulträger gehören. Die Feierstunde auf dem Schulhof eröffneten die Schülerinnen der Bauchtanzgruppe „Nabila“. Als Vorjahrespreisträger hatten sie ihrer Schule erst vor zwei Wochen alle Ehre gemacht. Beim Workshop „Wie weit reicht Europa“ hatten sie zusammen mit Schülern aus Polen und Frankreich das Thema pantomimisch umgesetzt.

Marco konnte sich am Mittwoch nicht nur über Blumen und eine kleine „Finanzspritze“ vom Förderverein freuen, sondern über die Glückwünsche vieler Lehrer und Mitschüler, die ihm mit den Worten auf die Schulter klopften: „Du hast es verdient.“

„Er nahm die Schülermeinungen immer ernst“, so Schulleiterin Manuela Brüssow in ihrer Laudatio. Er entwickelte den Schülerrat, prägte eine Versammlungskultur der Klassensprecher und richteten eine Raum für deren Arbeit ein. Er scheute sich nicht vor kritischen Fragen im Bildungsausschuss und drängte den Schulträger, Farbe zu bekenne, was die Sanierung des Hauses betrifft. Viel Zeit für Ferien bleibt ihm jetzt nicht. In 14 Tagen beginnt seine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherung und Finanzen in Oranienburg. Auch seiner Schule bleibt er treu: als Fördervereinsmitglied.

Von Heike Bergt

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